72 – Achtsames Marketing für Introvertierte und Hochsensible – Interview mit Kerstin Scholz

Grüner Streifen mit dem Logo von inklusive Achtsamkeit. Darunter ein Bild von Kerstin Scholz auf grünen Hintergrund. Auf einem Streifen darunter steht der Titel der Folge Achtsames Marketing für Introvertierte und Hochsensible

In Folge 72 habe ich mit Kerstin Scholz vom Marketing-Atelier über das Thema leises Marketing gesprochen – also Marketing für introvertierte und hochsensible Menschen, denen es oft schwerfällt, mit ihren Botschaften sichtbar zu werden. 

Ich teile auch meine eigenen Erfahrungen aus dem Marketing und wie wichtig Sichtbarkeit auch für „Inklusive Achtsamkeit“ ist. Kerstin berichtet, wie sie selbst mit Unsicherheiten und Schüchternheit in den sozialen Medien umgeht und gibt praktische Tipps, um auf achtsame Weise ins eigene Marketing zu starten. 

Wir sprechen darüber, warum es nicht immer Video-Reels oder Live-Videos braucht, um sich zu zeigen, wie wichtig Unterstützung im Marketing sein kann – und weshalb es gut ist, das eigene Warum zu kennen. Außerdem geht es darum, Pausen zuzulassen, auf die eigene Energie zu achten und sich nicht von Algorithmen oder Erwartungen unter Druck setzen zu lassen. 

Eine Folge für alle, die ihre Themen sichtbar machen wollen – auf ihre ganz eigene, achtsame Art oder die sich einfach viel auf Social Media aufhalten. 

Über diese Themen sprechen wir in der Folge:

  • Über Kerstin Scholz
  • Leises Marketing und Sichtbarkeit
  • Marketing für Introvertierte und Hochsensible
  • Eigene Blockaden beim Sichtbarwerden
  • Kerstins persönlicher Weg zu mehr Sichtbarkeit
  • Achtsamkeit im Marketing
  • Energiehaushalt und Selbstfürsorge
  • Kreative Hobbys und Werte
  • Pausen und achtsame Social Media Nutzung
  • Kerstins Selbstfürsorge-Praxis

Hier kannst du direkt die neue Folge anhören:

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Transkript dieses Beitrags:

Einleitung in Folge 72 

Mechthild [00:00:19]:

Hallo, herzlich willkommen zu Folge 72 von Inklusive Achtsamkeit – der Podcast. Ich bin Mechthild, die Gründerin von Inklusive Achtsamkeit und die Hostin dieses Podcasts. Ich führe die Interviews und mache auch immer wieder Solo-Folgen, wo ich etwas zu den Themen Achtsamkeit und Inklusion erzähle. 

Interview mit Kerstin Scholz

Heute gibt es wieder ein Interview oder ein Gespräch mit der lieben Kerstin Scholz vom Marketing-Atelier. Die Kerstin unterstützt mich auch selber bei meinem Marketing. Darüber reden wir auch in dieser Folge. Und auch sonst sprechen wir über die Themen leises Marketing und Marketing für Menschen, für die es vielleicht nicht so einfach ist, auch sichtbar zu werden. Das Thema Marketing und sichtbar werden ist für mich auch sehr wichtig, weil es mir auch geholfen hat, natürlich inklusive Achtsamkeit bekannter zu machen.

Ein Gespräch über Marketing

Mechthild [00:01:08]:

Ich habe auch selber lange im Marketing gearbeitet, bevor ich die Workshops und Yoga-Angebote für inklusive Achtsamkeit angefangen habe. Deswegen ist es auch aus meinem persönlichen Interesse etwas, was ich gerne darüber spreche. Auch wenn vielleicht manche Menschen sagen, Marketing ist blöd oder nichts für mich. Genau darüber reden wir auch. Es muss nichts für dich sein. 

Wie du mit Achtsamkeit über deine Themen sprechen kannst

Aber für viele Menschen, die sich vielleicht auch mit ihren Themen zeigen wollen auf Social Media ist es eben ein wichtiges Thema und ich finde es wichtig, dass auch im Podcast diese Facetten zu zeigen und dafür vielleicht auch noch mal Tipps zu geben, wie du mit Achtsamkeit und Selbstfürsorge auch für deine Themen rausgehen kannst, wenn das etwas ist, was für dich wichtig ist. Das besprechen wir in dieser Folge und noch viel mehr. 

Schreib mir gerne zu dieser Folge

Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Hören dieser Folge. Schreib uns auch immer wieder gerne, wie dir die Folge gefallen hat, was du vielleicht für dich mitnehmen kannst.

Mechthild [00:02:03]:

Wenn du durch die Folge motiviert bist, auch selber wieder etwas sichtbarer zu werden auf Social Media oder neu sichtbar zu werden, schreib mir das auch gerne. Da freue ich mich auch immer, eure Posts zu sehen. Und jetzt viel Spaß beim Hören der Folge. 

Vorstellung Kerstin Scholz

Hallo liebe Kerstin, ich freue mich, dass du heute mit einem Podcast zu Gast bist, dass du dir die Zeit nimmst, uns über dich und deine Arbeit und mehr zu erzählen. Ich fange ja immer so an, dass ich die Gäste sich selber vorstellen lasse, was sie von sich erzählen wollen. Also gerne gebe ich das Wort an dich, was du teilen möchtest.

Kerstin Scholz [00:02:43]:

Hallo, liebe Mechthild. Ich freue mich riesig, dass ich einen Podcast schaffe. Ich bin Kerstin Scholz und ich unterstütze vor allem leise Selbstständige dabei, ihr Marketing sichtbar zu werden auf ihre Art, auch auf ihre leise Art. Ich nehme sie jeder an die Hand und ich entwickle Social Media Strategien und mache aber auch die Umsetzung, also erstelle die Inhalte für Social Media und auch Blogartikel für Selbstständige und für Unternehmen. Genau, mein Hauptaugenmerk ist eben so ein bisschen auf leise Selbstständige, das heißt für mich introvertierte, hochsensible, feinfühlige oder auch schüchterne Selbstständige, weil ich da auch eine davon bin.

Botschaften in die Welt bringen

Mechthild [00:03:24]:

Ja, richtig schön, weil ich finde das so wichtig, weil gerade Menschen, die vielleicht introvertiert sind oder leise oder hochsensibel, haben ja vielleicht auch wichtige Themen und trauen sich dann auch nicht rauszugehen damit. Und durch deine Arbeit schaffst du Angebote, dass auch diese Botschaften in die Welt kommen.

Kerstin Scholz [00:03:45]:

Ja, genau. Botschaft ist ein gutes Wort. Also mir liegt es auch am Herzen, dass ja auch die leisen gehört werden zum einen und dass wir es schaffen, mit unseren Botschaften rauszugehen, die die Welt braucht.

Wie ist sie zu diesen Themen gekommen?

Mechthild [00:03:58]:

Ja. Und wie bist du dazu gekommen, dich gerade auf diese Themen zu festzulegen, also sowohl im Marketing als auch dann eher so Richtung leise oder hochsensible Menschen?

Kerstin Scholz [00:04:09]:

Ja, also Marketing finde ich eigentlich irgendwie schon immer. Also da war ich erst angestellt und habe mich dann selbstständig gemacht und ich finde das halt so ein richtig cooles, großes Feld zum austoben für meine ganzen kreativen, aber auch analytischen Seiten. Das macht mir einfach echt Spaß und auch gerade die Content-Erstellung. Also man kommt da mit so vielen verschiedenen Themen in Berührung. Und dann ist es auch so, dass ich es liebe, den Impact, den andere Menschen haben, zu verstärken, also sie darin zu unterstützen, mit ihren Botschaften rauszugehen, wie bei dir eben Inklusion.

Einen Teil beitragen zu können

Ich finde das so toll, das erfüllt mich total riesig, dass ich da einfach mit irgendwie einen Teil dazu beitragen kann, dass die Personen eben rausgehen mit ihren Sachen. Ja, das mit den, die Spezialisierung auf leise Selbstständige, die kamen jetzt eigentlich so aus eigenem, wie sagt man, aus eigener Betroffenheit, wie es ja auch so häufig ist. Und die fingen, glaube ich, so richtig erst an, wo das mit dem ganzen Video-Marketing losging, auf Social Media, wo es dann, oh mein Gott, überall immer so hieß, du musst jetzt Videos machen und Reels machen und mach am besten jeden Tag ein Reel und ohne wirst du nicht mehr gesehen und nicht mehr sichtbar. Da dachte ich so, ja nee, das zieht so viel Energie in manchen Menschen wie mir.

Instagram-Stories als Übungsfeld

Kerstin Scholz [00:05:21]:

Ich brauchte ja auch vor lange, mich da anzutasten, selber an die ganzen Sachen, also selber rauszugehen. Ich fing ja an mit Instagram-Stories. Das ist ja auch mal ein gutes Übungsfeld, weil die verschwinden nach 24 Stunden. Man kann auch schauen, wer sich die anguckt. Das finde ich auch immer ganz praktisch. Genau, und da fing ich dann an mit Videos, die ich auf meinem Smartphone gemacht habe und so nach 20. Davon habe ich dann in die Instagram Story geladen. Also mittlerweile habe ich da gar kein Problem mehr mit, aber das war halt so mein Weg.

Hochsensibilität und Reizüberflutung

Kerstin Scholz [00:05:57]:

Und ja, ich habe eben gemerkt, dass ich hochsensibel bin und das wusste ich eigentlich auch seit 2020 oder so, weil viel vorher gab es ja noch gar nicht dieses Bewusstsein über diese Themen. Das war aber erst mal ja kein Thema im Business. Aber das fing dann eben mit dieser Reizüberflutung, die dann auch aufkam im Social Media, durch diese ganzen Videos. Und da hab ich dann gemerkt, das ist echt ein Thema für andere. Und auch diese Introvertiertheit, bzw. bei mir ist es auch eher noch Schüchternheit. Vielleicht kann man das dann auch noch mal abgrenzen für die Zuhörer. So ein bisschen.

Angst vor Ablehnung

Kerstin Scholz [00:06:34]:

Schüchternheit ist ja auch so eine Blockade. Also das ist ja eigentlich, da ist auch soziale Angst dahinter und Hemmungen und so weiter. Und das könnte man abtrainieren, so nach und nach. Ich bin dabei. Es sind halt eben auch ganz viele davon betroffen. Ja, das ist zum Beispiel auch diese Angst vor Ablehnung oder diese Vergleiche, diese Angst, nicht gut genug zu sein und so weiter. Und jetzt habe ich den Anfang von meinem Satz vergessen, was ich sagen wollte.

Mechthild [00:07:02]:

Es ging um die Hochsensibilität.

Mit den Themen Schüchternheit und Hochsensibilität rausgehen 

Kerstin Scholz [00:07:05]:

Ja, genau. Und das gepaart mit der Hochsensibilität und der Schüchternheit, habe ich gemerkt, das ist echt ein Thema. Auch gerade in der Zusammenarbeit mit anderen Frauen vor allen Dingen. Weshalb wirklich viele nicht rausgehen mit ihren tollen Botschaften. Das lag mir dann eben am Herzen, deswegen habe ich es zum Thema gemacht, da besser zu unterstützen, aber auch zu zeigen, dass man nicht alleine ist mit seiner ganz normalen Art.

Es ist anstrengend, das Gesicht in Stories zu zeigen

Mechthild [00:07:30]:

Ja, das finde ich schön. Und mir ging es eigentlich auch oft ähnlich, dass ich mich auch nicht getraut habe, auf Social Media zu teilen und jetzt ja auch eher mit inklusiver Achtsamkeit natürlich auch über mich persönlich, manchmal Sachen teile, aber dann eher immer hinter dem Thema der Inklusion und Achtsamkeit stehe und dann Themen teile, die dazu passen vielleicht. Und bei Storys bin ich so, dass ich kaum da mein Gesicht zeige, weil ich es auch immer anstrengend finde und das ist schon immer das Gefühl, wenn ich nur daran denke, eine Story auch mit Ton aufzunehmen, mir das sehr viel Energie zieht, obwohl ich auch weiß, dass ich vielleicht gut ankommen würde.

An einem Tag Fotos machen, die du später teilst

Kerstin Scholz [00:08:07]:

Ja, ich finde, man kann ja auch, also da so als kleiner Tipp, wenn ich da mal richtig gut drauf war, zum Beispiel als vom Friseur kam oder so, irgendwie mich richtig gut gefühlt habe, dann habe ich gerade an dem Tag mehrere Fotos einfach aufgenommen für später dann. Die dann geteilt, als einfach als Foto mit dem Text drauf.

Mechthild [00:08:30]:

Das ist auch eine gute Idee, dass man ein paar Fotos von früher nimmt. Ich mache dann oft Fotos von, wenn ich spazieren war, dann mache ich mal ein Foto und dann nutze ich das auch später nochmal. Aber von sich selber Fotos zu machen für später ist natürlich auch eine gute Idee. 

Selbst sichtbar werden auf Social Media

Und wie war das dann für dich auch, mehr mit diesen Themen auf Social Media sichtbar zu werden? Weil du warst ja auch oft eher im Hintergrund für andere und hast bei anderen das Marketing gemacht und machst ja aber auch für dich selber, für deine Kanäle auch Themenmarketing.

Kerstin Scholz [00:09:00]:

Also mein Anspruch ist es, dass ich da überall selber einmal durchgehe, durch diese Blockaden, die ich selber habe, dass ich schon ein bisschen als Vorbild da agiere. Also ich finde schon, dass es bei mir relativ krass war, dass ich mich am Anfang auch gar nicht gezeigt habe, mit Gesicht und mit Ton und so. Das hat ja, das sage ich immer, ein Dreivierteljahr gedauert.

Mechthild [00:09:23]:

Okay, wow. 

Schritt für Schritt die Ängste überwinden

Kerstin Scholz [00:09:24]:

Ich war schon selbstständig mit Instagram-Marketing, wohlgemerkt. Genau, ich hab dann einfach immer Grafiken geteilt und dann aber auch mein erstes kleines Fotoshooting gehabt. Und es war dann aber auch okay, so Fotos von sich zu nehmen, aber dann halt wirklich so mit Video auch zu tauchen, das hat echt schon gedauert. Und dann, genau, der nächste Step war dann live. Live-Video.

Kerstin Scholz [00:09:45]:

Da bin ich heute auch noch aufgeregt, ganz doll, weil das zieht einfach so viel Energie. Diese, wie jetzt in dem Podcast-Interview, dieses Gefühl, es ist nicht alles unter meiner Kontrolle. Oder wieder diese Angst vor Ablehnung und dieses, ich könnte was Falsches sagen.

Kerstin Scholz [00:10:03]:

Also das wird aber jedes Mal besser, mit jedem Mal. Ich hatte ja mittlerweile einen Vortrag auf der Bühne offline, das ist dann für mich nichts

Unverblümt zeigen auf Social Media

Kerstin Scholz [00:10:14]:

Ja, genau, und deine Ausgangsfrage war, wie das mit Social Media Marketing zusammenhängt bei mir, ne?

Mechthild [00:10:19]:

Genau, dass du selber dich dann auch so zeigst.

Kerstin Scholz [00:10:22]:

Ja, genau. Also ich hab mittlerweile eigentlich, zeige ich mich glaube ich recht unverblümt auf Social Media, außer dass ich wirklich noch sehr wenig, also kaum oder fast gar keine Live-Videos mache, einfach weil ich weiß, ich kann auch andere Formate nutzen.

Reels ohne direkt in die Kamera zu sprechen 

Kerstin Scholz [00:10:36]:

Ich mache zum Beispiel auch nicht so viele Sprech-Reels, auch weil ich weiß, ich kann auch andere Formate nutzen, weil es gibt ja einfach so viele Möglichkeiten. Also ich kann trotzdem Reels machen, aber zum Beispiel, man muss ja nicht direkt in die Kamera sprechen, man kann ja auch was anderes filmen oder sich selber filmen, ohne reinzusprechen und das aber auch schön gemixt mit einzelnen Beiträgen, also mit Grafiken, Grafikpost, Karussellpost, also mit mehreren Grafiken. Das funktioniert ja auch gut. Es gibt ja manche Accounts, die machen nur noch Videos und Reels und wer jetzt nicht meint.

Den eigene Weg finden für Content 

Mechthild [00:11:12]:

Ja, das finde ich auch gut, dass du sagst, man kann auch so machen, wie es für einen passt. Wenn eben Video-Reels für einen nicht passen, dann findet man eben einen anderen Weg oder macht eben auch weiter Fotos oder Karussellpost, auch wenn Instagram vielleicht sagt, wir wollen nur noch Reels, aber werden ja immer noch auch angezeigt.

Kerstin Scholz [00:11:33]:

Instagram hat ja dieses Jahr oder letztes, ich weiß gar nicht mehr genau, irgendwann gesagt, dass sie jetzt auch die Reels nicht mehr explizit pushen, nach oben pushen. Das ist auch ja Karussell-Post, die können jetzt auch genauso viral gehen, sozusagen. Wobei das nicht mein Ziel ist, viral zu gehen. Einfach nur gut anzukommen und meine Zielgruppe zu erreichen.

Virale Post müssen nicht das Ziel sein

Mechthild [00:11:53]:

Ja, genau, weil das ist vielleicht auch nochmal für diejenigen, die vielleicht nicht so viel mit Social Media oder so zu tun haben, nochmal auch zu sagen, natürlich ist dieses Gefühl von viral gehen kann ja auch Angst machen, dass man denkt, dann kommen so viele Leute, die mich gar nicht kennen. 

Aber eigentlich, wenn du zum Beispiel so wie ich mit inklusiver Achtsamkeit eben Angebote hast oder du auch mit dem Marketingangebot hast, dann geht es ja bei Social Media eher darum, Leute zu erreichen, die sich auch für das Thema interessieren und nicht eben alle Leute zu erreichen und viral zu gehen, sondern eben bestimmte Leute zu erreichen, die sich für die Themen interessieren können und vielleicht gerade noch nicht das Wissen, dass sie das brauchen oder vielleicht schon mal sich mit dem Thema beschäftigt haben, aber noch nicht so viel dazu wissen und dann eben inklusive Achtsamkeit finden und zu sagen, ah ja, das ist was, was ich spannend finde und dem Kanal folge ich dann mal. 

Die eigene Zielgruppe erreichen

Ja, genau. Vielleicht die Ziele, auch unterschiedlichen Ziele, auch die man mit Social Media haben kann, zu teilen.

Kerstin Scholz [00:12:52]:

Ja, unbedingt. Ich finde es immer wichtig, dass man…. Viele sind ja so auf Follower aus oder auf diese Anzahl von Followern. Dabei haben die gar nichts zu sagen. Also es ist halt wirklich nur eine Zahl und es sagt nichts darüber aus, ob du jetzt wirklich eine Zielgruppe erreichst. Und ich sage immer, vielleicht ist es, also wenn nur eine Person diesen Beitrag sieht, ist es vielleicht genau die richtige Person, die genau das jetzt sehen musste zu diesem Zeitpunkt.

Es geht nicht immer um die Anzahl der Follower 

Mechthild [00:13:18]:

Ja, genau. Dann ist wahrscheinlich auch noch der Unterschied, ob man sich eher als Influencer sieht oder halt als jemand, der quasi ein Thema hat und damit Leute erreichen möchte. Bei Influencer geht es dann eher schon die Anzahl an Followern.

Kerstin Scholz [00:13:33]:

Ja, das hast du recht. Das stimmt.

Mechthild [00:13:36]:

Das wollte ich nur noch als Ergänzung sagen. Da hast du recht. Das ist mir auch gerade eingefallen, dass es eben, genau, es kommt halt immer darauf an, was du selber mit Social Media auch machen willst. Wenn du mehr im Influencer-Bereich arbeiten willst und vielleicht mit Marken zusammenarbeiten willst, dann ist natürlich die Anzahl Follower auch wichtig.

Kerstin Scholz [00:13:56]:

Ja, das stimmt.

Es ist in Ordnung sich Unterstützung zu holen

Mechthild [00:13:58]:

Was mir eben auch noch eingefallen ist, während wir geredet haben, du hast ja kurz angesprochen, dass du mich ja auch unterstützt, meinen Social Media Post, weil ich selber gerade ja immer auch viele Dinge mache. Auch gerade wieder neben meiner Arbeit mit Inklusive Achtsamkeit auch noch in der Teilzeit mit bei Inklupreneur Rheinland arbeite. 

Da habe ich letztes Jahr gemerkt, okay, ich schaffe es nicht mehr selber, jeden Social Media Beitrag zu schreiben und jede Grafik zu machen, weil das auch einfach viel Zeit kostet. Das dauert ja manchmal ein bis zwei Tage die Woche und die habe ich jetzt im Moment nicht mehr. 

Und dann habe ich halt entschlossen, weil ich Kerstin auch schon gut kannte, dass ich dich frage, ob du mich unterstützen kannst und mir die Beiträge machst. Wir arbeiten da ja zusammen. Dieses Thema, sich auch so Unterstützung zu holen und Hilfe zu holen bei Themen, wo man vielleicht selber merkt, das überfordert mich oder das ist mir selber zu viel, weil ich mich dann eben jetzt auch mehr auf meine Workshops konzentrieren kann und den Podcast und Social Media. 

Nich alles alleine machen müssen

Natürlich mache ich immer noch die Stories und beantworte auch jede Nachricht selber und jeden Kommentar, aber eben die reine Vorbereitung der Beiträge, da hilfst du mir, da arbeiten wir zusammen. Deswegen wollte ich nochmal zu dem Thema so sich Hilfe holen und Unterstützung holen und auch vielleicht bei dir in deiner Rolle, also im Hintergrund arbeiten für andere Menschen, wie das da für dich auch ist.

Auf die eigene Energie achten 

Kerstin Scholz [00:15:19]:

Ja, das hat auch viel mit Achtsamkeit zu tun. Ja, genau. Auch seine Energie achten. Ich finde auch, das ist das Höchste, was wir haben, unsere Energie, die wir zur Verfügung haben am Tag. Genau, wenn man dann nochmal selbstständig ist oder wenn man so viele Sachen macht wie du, ja, dann ist das schon cool, wenn man da auch ein bisschen was abgeben kann vielleicht und sich auch da traut, was abzugeben.

Inklusive Achtsamkeit als Idee

Mechthild [00:15:41]:

Und auch dieses, bei mir war dann auch so ein bisschen, okay, ist, wenn ich das abgebe, ist es dann immer noch meins oder inklusive Achtsamkeit. Aber ja, an sich ist für mich ja inklusive Achtsamkeit auch eine Idee, die größer ist als ich. Und die Inhalte kommen ja immer noch von mir und wir arbeiten da ja zusammen, dass ich dir sage, welche Themen wir in welchem Monat machen sollen, was kommt oder aus dem Podcast eben die Impulse. 

Sichtbarkeit auf Instagram ist wichtig 

Das ist ja alles im Endeffekt von mir und wir arbeiten dann nur zusammen, dass es eben auch weiter nach außen kommt und Leute das sehen, weil sonst wüsste ich, wenn ich das nicht mit dir machen würde, hätte ich jetzt seit einem Jahr nichts mehr auf Instagram gepostet und dann wären viele der Dinge, die im letzten Jahr passiert sind, einfach auch nicht passiert, weil durch die Sichtbarkeit auf Instagram ja dann auch immer wieder oder Social Media an sich auch immer wieder Anfragen kommen und Projekte kommen und zusammenarbeiten mit anderen Organisationen auch passieren. Deswegen finde ich das so wichtig, das auch weiterzuführen und mit dir zusammenzuarbeiten.

Das eigene Warum kennen

Kerstin Scholz [00:16:45]:

Du hast es so schön gesagt, gerade am Anfang, dass inklusive Achtsamkeit eher eine Vision ist, die größer ist als du selbst. Finde ich auch immer als großen Tipp, wenn man sich nicht traut rauszugehen, dass man dieses Warum findet und diese Botschaft findet, die größer ist als die eigenen Ängste auch rauszugehen. Das hilft, finde ich, so sehr, dass man irgendwann an den Punkt kommt, dass man einfach rausgehen muss mit seinen Botschaften, trotz jeglicher Hemmungen und dann einfach Stück für Stück das angehen darf langsam. 

Auf die eigene Art sichtbar werden

Und ja, ich habe, also jetzt auch nicht, manche sagen ja auch, ja mach doch einfach ein Video. Aber das funktioniert für andere wirklich nicht. Ich glaube, das Verständnis fehlt ja manchen Menschen einfach, dass es ja nicht so schwer sein kann und so. Aber die Änderungen sind dann manchmal so groß, dass man dieses Rausgehen eher als Art, also dass man sehr viele schlechte Gefühle mit verbindet und am Ende gar nicht mehr rausgeht und dann gar nichts mehr macht. Und deswegen ist es schöner, wenn man einfach auf seine Art eben rausgeht.

Community ist wichtig

Kerstin Scholz [00:17:47]:

Also das heißt mit Grafiken oder Text einfach zum Beispiel und dann geht man ja auch raus und wird sichtbar. Oder im Privaent, dass so Verbindungen entstehen in Privatnachrichten vielleicht. Das habe ich auch manchmal, dass da ein schöner Ausmaß entsteht.

Mechthild [00:18:04]:

Ja, genau, das finde ich auch wichtig, dass eben noch dieser Kontakt, weil es geht ja auch Community und das ist ja auch deswegen, warum ich auch Social Media noch weitermache, weil da ja auch die Menschen sind, mit denen ich in den Austausch kommen möchte und deswegen da auch sein will und Tipps geben möchte und unterstützen möchte. 

Es hat gedauert, bis ich mich getraut habe, mich zu zeigen

Und ich glaube auch, als ich angefangen habe mit Instagram, ich weiß gar nicht, wann ich das erste Mal ein Foto von mir gepostet habe, aber es hat auch ein paar Monate gedauert, dass ich erst mal über die Inhalte gesprochen habe, wenn man ganz nach unten scrollt und dann irgendwann mich mehr und mehr getraut habe, auch mich dahinter zu zeigen, wer ich bin und meine Geschichte auch zu teilen.

Es fühlt sich manchmal wie eine Blockade an

Kerstin Scholz [00:18:44]:

Ja genau, Manchmal braucht das einfach ein bisschen länger und das ist ja auch voll okay. Und bevor wir uns das so sehr unter Druck setzen, dann lieber eben so Stück für Stück. Also bei manchen funktioniert das glaube ich schon, wenn man da sagt, okay, du könntest jetzt bis dann, da ein Video zu machen. Manche sind ja schon der Typ dafür, aber ich hatte gerade neulich wieder ein Gespräch mit einer anderen Unternehmerin, die halt auch gesagt hat, dass es bei ihr halt dann gar nicht geht. Also das sie so blockiert. Und du hattest es noch gerade gesagt, dass du trotzdem auf Social Media bist.

Social Media auch für leise Personen

Kerstin Scholz [00:19:16]:

Da hätte ich auch vielleicht noch was dazu sagen. Also das ist für mich auch der Grund, warum ich Social Media Marketing auch trotzdem sozusagen leisen Personen empfehle, einfach weil da die Verbindung eben so groß ist. Also dass man da eben diese Community aufbauen kann, diese Nahbarkeit schafft, dass man trotzdem lernen kann auf Social Media auch so zu nutzen, dass es zur eigenen Energie passt und dass man nicht so ausgesaugt wird sozusagen vom Kanal. 

Trotzdem kann man natürlich auch auf andere Kanäle schwenken, wie naja Blogs und sowas. Aber es ist halt wirklich anders. Also Social Media ist da schneller sozusagen. Da kann man schneller Sachen erreichen. 

Auch andere Kanäle für das eigene Marketing nutzen

Mechthild [00:19:57]:

ich finde auch, wenn man zum Beispiel Newsletter oder so ein Podcast oder Blog oder wenn man Videos mag, auch YouTube, sind ja auch Möglichkeiten, Leute zu erreichen. Aber auf Social Media erreicht man dann auch wieder mehr und kann auch diese Inhalte ja dann wieder teilen und muss ja auch die Kanäle erst mal aufbauen. Weil nur ein Newsletter zu starten, dann hat man vielleicht auch keine Leute, die einem quasi den Newsletter abonnieren.

Kerstin Scholz [00:20:20]:

Genau, das ist es eben. Deswegen sage ich auch immer nur ein Newsletter, weil du brauchst ja einen Social Media Kanal, einen Newsletter zu bewerben eigentlich. Brauchst ja davor noch was. 

Energie für Social Media finden

Mechthild [00:20:31]:

Ja genau. Du hattest eben auch schon das Thema mit der Energie finden und Energie haben angesprochen, das finde ich auch ein super spannendes Thema. Das bewundere ich ein bisschen bei dir, weil du eher sehr viel in deiner Story postest, auch dein Gesicht und redest. Du hast ja gesagt, dass du das übst und immer wieder auch machst und dir einfach auch viele Themen hast, die du teilst und immer wieder neue Projekte angehst. Ich denke immer, jetzt hat Kersti schon wieder ein neues Angebot und was Neues, was sie macht. Wie du da für dich umgehst, immer wieder diese Energie zu finden, für all das, was du tust und machst.

Kerstin liebt es neue Sachen zu erschaffen

Kerstin Scholz [00:21:10]:

Ja, ich gehe da halt voll drin auf. Ich bin halt eine Macherin und ein Creator. Kreatorin? Ne, Macherin halt. Und Ich liebe es, so Sachen zu erstellen, kreative Sachen, wie Texte und Grafiken und dann eben äquivalent dazu das kreative Schreiben und Malerei. Das ist ja alles so kreativer Ausdruck sozusagen. Aber ich muss sagen, meine Storys sind da eigentlich kein Vorbild, weil ich eigentlich fast zu viel teile. Und das ist manchmal auch so nach Lust und Laune, weil mir das einfach auch echt Spaß macht. Ich lasse manchmal Social Media Marketing los sozusagen und teile dann einfach, worauf ich Bock habe und mache auch manchmal ein paar Monate keine Beiträge, wenn es nicht gerade meine Priorität ist.

Die Energie kommt durch das Tun

Kerstin Scholz [00:22:00]:

Also wenn ich ein Produkt rausbringe, dann teile ich halt ein paar Monate vorher wieder Beiträge, auch wenn das Engagement erstmal ein bisschen zurückgeht. Das ist mir aber egal. So bleibe ich halt dabei und bleibe ich halt dran. Und mir macht das Spaß, da drin aufzugehen. Also die Energie kommt eigentlich so beim Tun von diesen Sachen. Das gibt mir Energie. Ja, der Freude folgend finde ich ganz cool, wenn man halt Zeit dafür hat. Das ist ja auch so ein Prioritätenwechsel gefühlt.

Dinge finden, die Spaß machen

Mechthild [00:22:35]:

Ja, das ist echt erstmal die Energie finden, die Sachen zu machen und dann das zu teilen, finde ich auch immer schwierig, gerade weil im Alltag ja echt, wenn man viele, wenn viele Projekte da sind, dann das auch manchmal schwerfällt, mir zumindest. Ja. Ich habe ja zum Beispiel auch letztens ein Reel mit Video gemacht für die neue Webseite und das habe ich auch erst, da hatte ich gedacht, ich habe keine Energie dafür, aber als ich das dann gemacht habe, hat es mir auch echt Spaß gemacht und dachte ich, okay, vielleicht muss ich doch mal öfter versuchen.

Wissen, was Energie bringt

Kerstin Scholz [00:23:08]:

Ja, vielleicht. Ich glaube, das ist wirklich ein bisschen Typ-Sache auch. Also ich bin jetzt ja nicht so spirituell, aber hier bei Human Design, da bin ich auch so Generator. Also diejenigen, die das eben auch wirklich machen. Ich weiß nicht, ob du das kennst von dir?

Mechthild [00:23:25]:

Ja, ich glaube, das habe ich auch mal gemacht. Das war Manifesting Generator.

Kerstin Scholz [00:23:31]:

Ah ja, das glaube ich auch ganz cool. Aber ich weiß dann auch immer nicht, was das jetzt eigentlich aus. Aber das passt irgendwie schon so. Ja, dafür machen andere Sachen neben mir ganz viel Energie. Also vor allen Dingen Sachen mit anderen Menschen. Die Sachen, die mir Energie geben, das sind ja eigentlich Sachen, die ich so alleine vor mich hinwerke.

Kreative Hobbies

Mechthild [00:24:00]:

Das war nämlich das nächste Thema auf meiner Liste, dass du ja auch sehr viele kreative Hobbys hast. Darüber teilst du ja auch, aber das machst du ja auch vor allem für dich, die Malerei oder das Schreiben.

Kerstin Scholz [00:24:11]:

Ja, wobei das alles schon, also Gerade das kreative Schreiben hat schon den höheren Sinn hinter irgendwelchen Sachen. Und ganz ursprünglich war das tatsächlich, Werte in die Welt zu bringen, die mir im Herzen liegen. Zum Beispiel, ich schreibe ja Fantasy.

Selbstentfaltung ist ihr wichtig 

Kerstin Scholz [00:24:30]:

Und bei mir ist da ganz großartig die Diversität auch drin in dem, die Sachen, die ich schreibe. Das liegt immer, ich schreibe leider echt wenig in diesen Sachen, aber ich bin gedanklich immer viel dabei. Aber sonst ist es echt so ein Zeitding oder Prioritätending. Und genau, also das ist schon so, dass mir das wichtig ist, dass ich da irgendwie einen herrschenden Wert dahinter sehe. Aber auch die Selbstentfaltung.

Die eigenen Werte kennen 

Also meine drei großen Werte, ich habe vorhin aber darüber nachgedacht. Das ist echt so Diversität, Gleichberechtigung und Entfaltung. Ich habe immer diesen hohen Drang, mich zu entfalten, wo es geht und wie es geht.

Mechthild [00:25:11]:

Das ist schön. Und ja, du hilfst ja auch wieder anderen dabei, sich entfalten zu können und sich mehr zeigen zu können. 

Kerstin Scholz [00:25:19]:

Ja, das kann man manchmal gar nicht so realisieren. Also eigentlich ist es ja ein bisschen wie so ein Schneeballding.

Rückmeldung von außen bekommen

Mechthild [00:25:24]:

Ja, ich finde auch immer hilfreich, wenn von außen noch mal jemand das sagt, wie Ich sehe, wie viel du in deiner Story teilst und wie viele Angebote du in letzter Zeit neu gestartet hast und wie viele Projekte du immer machst.

Kerstin Scholz [00:25:39]:

Ja, also ich habe da auch so einen Motivationsschub bekommen. Ich war ja beim Greator Festival und da war eben auch viel dieses Thema, dass man mit seiner Botschaft rausgehen soll und dass man sich nicht aufhalten lassen soll, dass man auch was für die Welt tut und mir ist dann wirklich nochmal aufgegangen in dem Moment. 

Dieser höhere Sinn ist mir dann auch wieder gekommen, dass ich wirklich anderen in die Sichtbarkeit verhelfen möchte, die da aber auch so gehemmt sind. Und deswegen, aus diesem Grund ist eigentlich jetzt halt ein Podcast von Han entstanden, ein LinkedIn-Newsletter und ein Blogartikel. Das geht halt so wutsch. 

Mechthild [00:26:19]:

Ich freu mich, dass du dann, wenn du die Energie hast, dass das alles so schnell geht.

Auch selbst Unterstützung holen

Kerstin Scholz [00:26:24]:

Ja, ich hatte auch neulich mit jemandem geredet, okay, lass uns mal über die Strategie reden. Ich lagere auch manchmal Sachen aus. Ich habe zum Beispiel jemanden, der mich im Community Management unterstützt für meine Kunden und Kundinnen. Community Management ist wirklich so ein Reizüberflutungsthema.

Mechthild [00:26:48]:

Das ist auch noch ganz interessant

Kerstin Scholz [00:26:49]:

Deswegen, wenn das jemand ruft, dann habe ich da gerne selber Unterstützung an der Hand, der das nicht so viel ausmacht wie mir.

Mehr Energie, für Themen, die Kerstin wichtig sind

Mechthild [00:26:56]:

Okay.

Kerstin Scholz [00:26:57]:

Und dann habe ich jemanden, der macht bei mir meinem eigenen LinkedIn-Kanal. Die unterstützen mich jetzt ein bisschen. Okay. Genau. Die unterstützen mich, damit ich auch genau in diesen Themen die mir selber auch sehr viel Energie nehmen.

Mechthild [00:27:11]:

Und dann wieder mehr zeit aufzahlen für die Themen die dir wichtig sind und wo du viel Energie für hast.

Schnell Dinge umsetzen

Kerstin Scholz [00:27:17]:

Genau so ich weiß was ich noch sagen wollte meinte auch lass uns über die Strategie mal einen Termin machen. Da habe ich dann innerhalb von einer Viertelstunde gesagt, ja, die habe ich jetzt aber schon gemacht, die Strategie. Und so. Also ist da wirklich, kommt das dann sehr schnell einfach. Und dann muss ich das halt auch schnell umsetzen, weil sonst schaffe ich es, also sonst mache ich es nicht irgendwie, weil of dauert es ja einfach mal wochenlang, sich da Gedanken zu machen.

Vielseitigkeit ist schön

Mechthild [00:27:40]:

Ja, eigentlich kommt es ja echt dann wieder auch auf den Typ an, ob man eher jemand ist, der viel erstmal davor nachdenken muss und dann machen oder ob man es direkt macht und dann umsetzt. Ja. Und mal ist es ja so und mal ist es so, kann ja auch immer unterschiedlich sein.

Kerstin Scholz [00:27:57]:

Ja total. Das ist ja auch das Schöne, also die Vielseitigkeit in uns allen.

Marketing für eigene Themen ist in Ordnung

Mechthild [00:28:03]:

Ja und das finde ich auch immer schön, hier im Podcast zu teilen, die unterschiedlichen Facetten von uns und unterschiedliche Geschichten, so wie heute, noch mal was über Marketing auch zu lernen und so. Ich mag ja auch Marketing, ich habe ja auch selber lange im Marketing gearbeitet. 

Und ich finde das auch ein wichtiges Thema, eben selber sichtbar zu werden mit den eigenen Themen und nichts, was irgendwie schlecht ist oder verwerflich oder so. Wenn man es auf eine gute und bewusste Art macht, was ja auch wieder mit dem Thema Achtsamkeit zu tun hat, auf so eine achtsame Art auch das Marketing zu machen und eben auch zu wissen, was einem gut tut oder nicht. 

Auf den eigenen Rhythmus achten 

Wir hatten ja zum Beispiel auch schon darüber geredet, dass mein Podcast im Moment ja nur einmal im Monat kommt, was eigentlich für so Algorithmen zu wenig ist. Aber ich weiß für mich und auch für euch Zuhörer ist es eben gerade ein guter Rhythmus, weil es mich selber nicht auslaugt und die Personen, die mich dabei unterstützen und auch euch als Zuhörer, ihr Zeit habt, auch die alten Folgen noch öfter zu hören. Das ist dann so ein bisschen so abwägen, dass man halt auch nicht alles für die Algorithmen auch auf Instagram und anderen Plattformen machen muss, sondern gucken kann, was für einen gut ist, selber achtsam da zu bleiben.

Kerstin Scholz [00:29:14]:

Ja, voll schön.

Zusammenfassung der wichtigen Punkte 

Mechthild [00:29:16]:

Gibt es noch irgendwas, was ich bis jetzt nicht gefragt habe, was du dir noch teilen wolltest?

Kerstin Scholz [00:29:22]:

Also ich kann nochmal zusammenfassen, dass es eben ganz wichtig ist, finde ich, sein eigenes Warum zu kennen, wenn man irgendwie sichtbar werden möchte. Dass man sich selber entscheiden darf, ob ich denn jetzt auch sichtbar werden möchte. Also warum, wofür überhaupt? Weil man muss ja auch nicht. Genau, und dass es aber ganz gut helfen kann, finde ich, da auch rauszugehen mit seinen Botschaften und seinen Sachen. Und ja, und sonst wünsche ich mir auch mehr Verständnis so manchmal. 

Aber ich glaube, das wünschen wir uns alle manchmal in der Welt von so lauten Stimmen. Dann einfach, würde ich sagen, von unempathischen Stimmen, die dann so denken, okay, jeder kann das Gleiche machen, jeder ist auf demselben Niveau. Oder einfach, dass man selber bei sich bleibt und weiß, man muss das jetzt nicht machen, weil das andere sagen.

Kerstin Scholz [00:30:17]:

Ansonsten wünsche ich mir, dass auch leise Personen gehört werden.

Unterschiedliche Geschichten im Inklusive Achtsamkeit Podcast teilen

Mechthild [00:30:20]:

Ja, das finde ich auch wichtig. Also ich selber bin ja eher Richtung so ambivert, das ist zwischen introvertiert und extrovertiert, eher so in der Mitte. Und deswegen verstehe ich aber auch beide Seiten ein bisschen, weil ich brauche mal Zeit für mich und mal auch gar nicht auch in der Gedanken mit anderen zu sein. 

Aber ich finde es auch dann wichtig, eben auch zum Beispiel hier im Podcast ganz unterschiedlichen Leuten die Möglichkeit zu geben, ihre Geschichten zu teilen. Eben auch Leuten, die vielleicht nicht so auf Social Media aktiv sind. Ich habe auch mal wieder einige Leute, die gar nicht auf Social Media sind, aber dann trotzdem gerne natürlich eine Geschichte haben oder etwas tun, was wichtig ist, in die Welt zu tragen und dafür auch den Podcast hier zu nehmen und zu nutzen und die inklusiven und achtsamen Geschichten zu teilen. Das ist so ein bisschen auch, was ich immer wieder merke, was mir wichtig ist für mich.

Sich erlauben Pausen zu machen

Kerstin Scholz [00:31:11]:

Ja, voll schön. Und dass man sich auch erlaubt, Pausen zu machen. Also, dass man auch manchmal auf den Algorithmus sozusagen scheißt. Weil, also Ich kenne so viele Menschen, die das aufgegeben haben, zum Beispiel auf Social Media, die wirklich frustriert aufgegeben haben, überhaupt rauszugehen, sich manchmal auch wieder einen Job gesucht haben, weil man das manchmal nicht durchhalten kann, was eigentlich gefordert wird. Man hat ja noch andere Sachen zu tun.

Social Media ist eine Ergänzung

Mechthild [00:31:38]:

Ja, genau, weil Social Media ist ja nicht der Job, wenn man ein Angebot hat, sondern nur eine Ergänzung, das machen zu können. Aber wird das ja so dann auch von Social Media erwartet, dass man sowohl vielleicht von den Leuten, die einem folgen, als auch von einem selber die eigenen Erwartungen und vielleicht auch was der Algorithmus, was Instagram über seinen, ihren Algorithmus, den Algorithmus schreibt. Ja, sehr schön. 

Also bevor wir jetzt aufhören, natürlich teile ich nochmal deine Webseite, auch in den Show Notes und im Blogartikel nochmal weitere Infos zu dir und deinen Social Media Kanälen, Instagram und LinkedIn.

Die eigene Selbstfürsorge von Kerstin

Und die allerletzte Frage ist ja auch immer, was deine eigene Selbstfürsorgepraxis ist, damit du gut bei dir bleiben kannst in deinem Alltag.

Hohe Selbstreflektion

Kerstin Scholz [00:32:28]:

Also eigentlich ist es wirklich, ich habe eine sehr hohe Selbstreflektion, glaube ich, mittlerweile.

Das ist schon immer so… Also ich glaube, das ist aber auch so ein Hochsensibilitätsding vielleicht, dass ich immer sofort spüre, wenn ich jetzt so… 

Wenn irgendwas nicht passt, auch wenn man das manchmal nicht benennen kann. Und ich war aber auch… Hatte auch schon Monate, wo ich sehr in diesem Hustle-Modus war und viel gemacht habe, gerade Anfang des Jahres. Ja, dass ich einfach immer wieder auf mich mal kurz schaue, okay, geht’s mir jetzt gut? 

Kurz Innehalten

Und diese kleinen Momente irgendwie mal ganz kurz innehalten, so und einfach so in seinen körper zu spüren und das muss ich aber sagen das funktioniert wirklich die letzten monate richtig gut. 

Der Freude folgen

Ich versuche immer der Freude zu folgen so ja manchmal hat man ja auch so blöde Aufgaben, die versuche ich dann halt trotzdem zu machen. Das muss, das muss.

Mechthild [00:33:20]:

Ja, das gehört auch dazu, auch wenn man was macht, was man ganz toll findet. Das ist immer Sachen, die dann auch da nicht Spaß machen. Ja,

Kerstin Scholz [00:33:31]:

Genau.

Mechthild [00:33:32]:

Gehört dann dazu. 

Abschluss der Folge

Ja, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, das alles mit mir zu teilen und hier im Podcast zu teilen. Ich finde, das war sehr schön. Ein sehr schönes Gespräch. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Dankeschön. Und dann bis bald und bis zum nächsten Mal. Und noch einen schönen Tag.

Mechthild [00:33:50]:

Tschüss. 

Tschüss.

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