81 – Selbstmitgefühl im Alltag – Interview mit Sonja Hoffmann

Grüner Banner mit dem Logo von inklusive Achtsamkeit. Ein i und zwei Blätter, die wie ein kleines A aussehen. Daneben steht inklusive Achtsamkeit. Darunter ein Bild von Sonja Hoffmann. Auf grünem Text steht Selbstmitgefühl im Alltag

In Folge 81 spreche ich mit Sonja Hoffmann über Selbstmitgefühl, Achtsamkeit und ihren Weg als Trainerin für Mindful Self-Compassion (MSC).


Selbstmitgefühl lernen, lehren und leben


Sonja Hoffmann ist Yoga-Lehrerin und MSC-Trainerin und teilt, wie sie selbst durch persönliche Herausforderungen das Thema Selbstmitgefühl für sich entdeckt hat. Wir sprechen über die Inhalte des 8-Wochen-MSC-Kurses, darunter Achtsamkeit, Selbstakzeptanz und liebevolle Güte, sowie praktische Impulse für mehr Mitgefühl im Alltag. Sonja Hoffmann erzählt, wie sie ihre Kurse gestaltet, warum die Haltung entscheidend ist und wie regelmäßiges Üben immer wieder neue Perspektiven eröffnet.

Ein weiteres Thema dieser Folge ist der Umgang mit Social Media: Wie Achtsamkeit und Selbstmitgefühl auch dort helfen können—sowohl als Content-Creator als auch als Konsument*in. Außerdem sprechen wir über Selbstkritik, Wut und Vergebung, sowie über die Herausforderungen, sich selbst liebevoll und annehmend zu begegnen, auch in stressigen oder herausfordernden Lebensphasen.

Hier kannst du dir die Folge direkt anhören:

Natürlich gibt es die Folge auch überall, wo du Podcasts hören kannst. Hier unten findest du auch mein Transkript zu der Folge.

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Über diese Themen sprechen wir in der Folge:

  • Über Sonja Hoffmann
  • Mitgefühl und Selbstmitgefühl
  • Achtsamkeit als Basis des Selbstmitgefühls
  • Selbstfürsorge im Alltag
  • Impulse und Übungen für mehr Selbstmitgefühl
  • Selbstmitgefühl im Umgang mit Stress
  • Verbindung zwischen Selbstmitgefühl und Social Media
  • Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid
  • Sonjas eigene Selbstfürsorge

Transkript dieses Beitrags:

Einleitung in die Folge


Mechthild [00:00:20 – 00:02:13]
Hallo, herzlich willkommen zu Folge 81 von Inklusive Achtsamkeit – der Podcast. Ich bin Mechthild und ich freue mich, dass du wieder hier bist. Diesmal geht es das Thema Mitgefühl und Selbstmitgefühl und das hat natürlich auch viel mit Achtsamkeit zu tun und ich habe dafür Sonja Hoffmann eingeladen.


Es geht heute um Selbstmitgefühl


Sie ist selber Selbstmitgefühl-Trainerin, also für Mindfulness Self-Compassion und sie teilt, wie sie selber dazu gekommen ist, sich mehr mit dem Thema Selbstmitgefühl zu beschäftigen und auch wie sie das jetzt selber in den Kursen weitergibt an andere Personen, auch was das Programm, das Selbstmitgefühl-Programm an Inhalten enthält und auch eine Übung und Impulse zu dem Thema.


Dann sprechen wir auch noch über das Thema Selbstmitgefühl auf Social Media und Achtsamkeit auf Social Media, was ja auch mal ein wichtiges Thema ist, wie wir da auch selbst mitfühlend mit uns umgehen können, wenn wir selber vielleicht auf Social Media aktiv sind als Erstellerin von Inhalten oder natürlich auch als Konsumentin und Konsumenten von Inhalten.


Viele neue Impulse


Das war auf jeden Fall wieder eine Folge, die mir selber viele neue Impulse mitgegeben hat und mich auch selber wieder daran erinnert hat, wie wichtig es ist, sich an das eigene Selbstmitgefühl zu erinnern. Und vielleicht kannst du auch für dich einige Tipps und Tricks und Impulse nochmal mitnehmen zum Thema Selbstmitgefühl und wünsche dir auf jeden Fall jetzt viel Spaß beim Hören des Gesprächs mit Sonja und freue mich dann vielleicht auch Rückmeldung von euch dazu zu bekommen, was du für dich mitgenommen hast. Bis ganz bald!


Vorstellung Sonja Hoffmann


Mechthild [00:02:13 – 00:02:28]
Hallo liebe Sonja, schön, dass du heute hier im Podcast als meine Gästin dabei bist.
Ich freue mich total, dass es jetzt endlich geklappt hat, dass wir heute sprechen können. Ich fange ja immer so an, dass du dich vorstellen kannst, wer du bist, was du so machst, was du gerne teilen möchtest. Mit ein paar Worten gerne von dir und auch mehr Worten.


Sonja Hoffmann [00:02:29 – 00:03:08]
Okay, hi, schönen guten Abend, mein Name ist Sonja Hoffmann, Ich wohne in St. Augustin und bin Yoga-Lehrerin und Selbstmitgefühlstrainerin, also MSC-Trainerin heißt es auch. Mindful Self-Compassion und das ist ein Programm von Christine Neff und Christopher Germer, wie auch immer. Schwierig, also amerikanischer Name eben. Ja, ich unterrichte achtsames Selbstmittelfühl, habe ich eben schon ja schon Selbstmitgefühls-Trainerin gesagt und ja ab und zu gibt es mal einen 8-Wochen Kurs und den habe ich zuletzt bei Arbor mit Dörte Westphal zusammen gemacht. Genau, ja, ich freue mich auf das Interview.


Was ist Selbstmitgefühl?


Mechthild [00:03:09 – 00:03:21]
Ja, sehr schön. Genau das eine Thema oder das wichtige Thema, warum ich dich auch hier gerne im Podcast habe, war natürlich das Thema Selbstmitgefühl. Willst du da ein bisschen mehr zu erzählen, was das genau ist und bedeutet?


Erstmal Mitgefühl definieren


Sonja Hoffmann [00:03:21 – 00:04:00]
Also Mitgefühl ist ja, wenn ich zum Beispiel eine Person sehe, die gerade leidet und ich die Person eben zum Beispiel in den Arm nehmen möchte. Also dieses innere Gefühl spüren möchte, dieser Person etwas Gutes zu tun. Ihr vielleicht, ja zum Beispiel bei St. Martin, da fällt mir spontan ein. Der Bettler und das Pferd und der St. Martin, der Heilige, wie er eben dem Bettler dann das Mantelteil gereicht hat. Das ist ja Mitgefühl, also dass man eben merkt, okay, die Person leidet, die hat, die friert jetzt und dann gebe ich jetzt ein Mantelteil ab. Genau.


Dann Selbstmitgefühl definieren


Sonja Hoffmann [00:04:00 – 00:04:17]
Das ist Mitgefühl und Selbstmitgefühl ist auf sich selbst gerichtet. Also wenn ich jetzt merke, ich leide, mir geht es gerade nicht gut und das geht nur durch Achtsamkeit. Also dass man eben bemerkt, wie geht es mir gerade, dass man sich dann das gibt, was man gerade braucht.

Viele Menschen wissen nicht, was Selbstmitgefühl ist


Mechthild [00:04:17 – 00:04:24]
Okay, und das fällt ja vielen von uns schwer, dieses Selbstmitgefühl zu üben oder zu haben.


Sonja Hoffmann [00:04:24 – 00:05:19]
Ich denke, viele wissen gar nicht, was das ist. Also viele denken eventuell nur an andere, aber vielleicht auch gar nicht an sich selber, aber das liegt ja auch an der christlichen Mythologie, dass man eben zum Beispiel sagt, liebe deinen Nächsten, aber dann sagt man ja auch so wie sich selbst, aber ich glaube, dass viele Leute das vergessen, dass viele Leute da gar nicht drüber nachdenken.


Sich selbst zuerst die Sauerstoffmaske aufsetzen


Es wird ja immer gesagt, denke zuerst an dich und dann an andere. Aber wenn man jetzt zum Beispiel denkt, dass man im Flugzeug sitzt und es passiert etwas, da wird ja auch immer erklärt, man soll erst mal sich selber die Sauerstoffmaske aufsetzen Und dann den Kindern. Obwohl man natürlich erstmal drüber nachdenkt, eigentlich würde ich gerne erstmal das Kind retten. Aber es geht erstmal darum, dass man sich selber die Sauerstoffmaske aufsetzt, eben dann dem Kind etwas, ja, den Kindern zu helfen, die in Gefahr sind. Zum Beispiel.


Wie ist Sonja zur Selbstfürsorge gekommen?


Mechthild [00:05:20 – 00:05:32]
Ja. Das sind dann auch schon Bilder, die man sich vielleicht so vorstellen kann mit der Sauerstoffmaske. Mhm. Genau. Wie bist du selber dazu gekommen, dich mehr mit dem Thema Selbstmitgefühl für dich zu beschäftigen?


Liebevoll zu sich sein


Sonja Hoffmann [00:05:33 – 00:06:32]
Ja, das hat Gründe, die reichen ganz weit zurück in meine Kindheit. Also es geht auch primär um Re-Parenting, also dass man eben sich selber ja vielleicht der Elternteil ist, den man ja vielleicht nicht unbedingt immer hatte. Also dass man eben sich selber ja mit einem liebevollen Auge betrachtet und dieses Liebevolle, das ist für mich mal nicht greifbar gewesen, was genau liebevoll oder Güte allgemein erst mal ist.


Güte ist, jemandem etwas Gutes zu wünschen, würde ich jetzt mal behaupten. Sich selber zu wünschen, möge es der anderen Person gut gehen. Mhm, genau. Und bei ja Also, in meiner Vergangenheit war es manchmal schwierig. Und deswegen hab ich mir dieses Gefühl des Selbstmitgefühls.

Ja, ich fand’s spannend.


Zuerst über das Thema Stress zu MBSR gekommen


Sonja Hoffmann [00:06:33 – 00:07:32]
Also, es war erst mal so eine neugierde einfach da was ist das überhaupt und also erst mal habe ich ja MBSR gemacht und mich mit mir selber auseinandergesetzt bei Stress. Also ja ich habe mich immer gefragt warum habe ich denn so viel Stress und so und

Dann habe ich mich erst mit MBSR beschäftigt und das Programm durchlaufen. Dann gab es 2020 die Corona-Pandemie. Ich habe zufällig entdeckt, dass in Köln, aber online, ein MSC-Kurs stattfindet.

Dann habe ich gesagt, jetzt ist ein super Zeitpunkt, weil ich hatte gerade auch Zeit. Es war auch Montag vormittags. Wenn man gerade frei hat und auch wirklich das Bedürfnis hat, sich selber was Gutes zu tun, und da stand eben drin, sich selbst eine gute Freundin, ein guter Freund sein. Und für mich war das, ja, erst mal total fremd. Genau.

Einen inneren Frieden finden


Mechthild [00:07:32 – 00:07:39]
Und dann hast du dich auch da irgendwann dazu entschieden, nachdem du selber den Kurs für dich gemacht hast, dass du gerne das auch an andere weitergeben möchtest.


Sonja Hoffmann [00:07:39 – 00:08:15]
Ja, ich habe eben gemerkt, wie sehr mir das so Frieden gibt, so einen inneren Frieden Und so eine Sicherheit auch, dass ich selber für mich da sein kann und dann auf meinen eigenen Beinen stehen kann. Weil ich bin nicht mehr abhängig von irgendjemandem, sondern ich kann es mir einfach selber das geben, was ich brauche. Dann habe ich gedacht, wow, das möchte ich auch weiter vertiefen und eben anderen Leuten auch näher bringen. Und ich habe eben auch gemerkt, wenn ich Lehrerin bin, dann bin ich auch selber weiter am Ball.


Mit jedem Kurs lernt sie etwas Neues


Mechthild [00:08:18 – 00:08:26]
Ja, das kenne ich auch von mir. Ich lerne ja auch selber immer wieder was Neues bei jedem Kurs oder Workshop, den ich so gebe.

Sonja Hoffmann [00:08:28 – 00:09:16]
Ich finde auch schon nach dem dritten Kurs, also das war ja einmal die Ausbildung und dann habe ich mit Deutsche Westfalen eben einen Kurs gemacht und dann noch mal mit Dörte Westphal. Ich denke so beim dritten, vierten Mal gefühlten unterrichten.

Also ich habe ja irgendwie Praktikum gemacht und dann immer wieder noch mal neu unterrichtet, neu unterrichtet. Also bei der Ausbildung unterrichtet man ja auch schon alle Einheiten noch mal und deswegen war das jetzt das dritte Mal und ich lerne immer wieder irgendwas Neues, weil ich immer wieder anders noch mal drauf schaue. Also das ist diese, dieser Anfängergeist, der eben da, ja ich bin da auch gewillt, da immer wieder, wieder neu zu schauen und mir mit anderen Teilnehmenden das gleiche Thema neu anzusehen. Weil Ich entdecke immer wieder was Neues.


Ablauf des MSC-Kurses


Mechthild [00:09:18 – 00:09:50]
Ja, das ist genau. Jeder teilnehmende Person bringt ja auch etwas anderes ein. Oder die Themen vielleicht nochmal anders sieht und neue Impulse auch dadurch kommen. Genau, richtig. Ja. Und was ist so ein Impuls für Mitgefühl oder Selbstmitgefühl, den wir vielleicht auch im Alltag üben können? Ich weiß, der Kurs ist ja 8 Wochen, aber vielleicht so ein paar Dinge über den auch gerne nochmal, wie der Kurs so aufgebaut ist, wie der Kurs läuft und dann vielleicht einen Impuls.


MSC-Kurs enthält verschiedene Elemente


Sonja Hoffmann [00:09:52 – 00:10:43]
Der Kurs hat 8 Teile, also 8 Wochen und da ist auch ein Retreat mit enthalten. Und bei dem Retreat kann man alle Übungen oder ein paar Übungen, einen Teil des Kurses hintereinander wegmachen, ohne dass man eben den Stress des Alltags zwischendrin hat. Und ja, also es geht eben Genießen, also eben was weckt die Lebensfreude, Glück, Dankbarkeit, solche Themen eben, aber das kommt erst am Ende.


Am Anfang kommt das Rüstzeug, also dass man eben zum Beispiel die Selbstmitgefühlspause lernt, sich selber achtsam begegnet. Also Achtsamkeit ist auch ein großer Bestandteil. Ohne Achtsamkeit würde das gar nicht funktionieren. Deswegen auch achtsames Selbstmitgefühl. Weil wir schauen auf uns selbst. Ohne dass wir uns jetzt stressen und eine große Leistung erbringen.


Es geht um eine Haltung


Sonja Hoffmann [00:10:43 – 00:11:47]
Das ist ganz wichtig, wir sollten da auf uns schauen. Und jetzt nicht unbedingt sagen, okay, dann bin ich jetzt der nächste Selbstmitgefühlsprofi, und das ist jetzt eine Superpower oder so. Da sollten wir nicht so dran festhalten. Weil es eben einfach eine Haltung geht. Eine Denkrichtung, eine Perspektive.


Und wir schauen immer auf uns selber oder auch auf den anderen, wenn wir mitfühlend sein möchten und fragen uns, was brauchen wir gerade. Wir lernen eben, mit Achtsamkeit noch mal genauer hinzuschauen und Selbstmitgefühl.
Dann überlegen wir oder im Kurs überlegen wir, reflektieren wir, was tut uns gerade gut, damit wir eben schauen, okay, wenn ich jetzt gerade in so einer Situation mit einem Stress oder so bin, was kann ich denn jetzt brauchen, damit ich mich entspannen kann? Damit ich mich vielleicht ausruhen kann, etwas dazulernen kann oder mit Beziehungen vielleicht, mit Schwierigkeiten umgehen kann, mit schwierigen Gefühlen, schwierigen Beziehungen.


Verschiedene Perspektiven einnehmen


Sonja Hoffmann [00:11:48 – 00:12:30]
Da geht es darum. Oder wie ich selber liebevoll mit mir umgehen kann, liebevolle Worte an mich richten kann. Das wird alles eingeübt, wenn man dann regelmäßig auch die Meditation macht. Oder wir lernen, eine Perspektive einzunehmen, eine mitfühlende Perspektive, eine liebevolle Perspektive, Metameditation, eine fürsorgliche Perspektive. Also wir haben da wirklich sehr viel Inhalt und es wird auch alles richtig schnell durchgearbeitet manchmal. Deswegen empfehle ich auch den Kurs öfter zu machen. Also ich habe ihn jetzt auch letztens noch mal aus der teilnehmenden Perspektive gehört. Das ist sehr interessant.


Es ist wichtig dran zu bleiben


Sonja Hoffmann [00:12:31 – 00:12:51]
Ja, Ich empfehle da einfach immer wieder dran zu bleiben. Wenn man meint, man hätte nach einem Kurs schon die Weisheit da irgendwie aufgesogen, ist schwer. Da ist wirklich sehr viel Inhalt. Wo war ich jetzt stehen geblieben? Du hattest noch was gefragt, was jetzt die 8 Wochen beinhalten.

Und da war noch eine andere Frage, glaube ich.


Mechthild [00:12:53 – 00:13:16]
Ja, genau. Ich hatte das eigentlich ein bisschen zu früh gefragt, weil du hast es ja erstmal gut zu wissen, was der Kurs alles beinhaltet. Und da sind ja viele Themen und viele Elemente, was du ja auch sagst. War es nicht auch, ich habe irgendwie im Kopf, dass man auch schon Erfahrung mit Achtsamkeit ein bisschen zumindest haben sollte, MSC-Kurs zu machen oder ist es nicht mehr unbedingt eine Voraussetzung?


Achtsamkeit und Selbstmitgefühl


Sonja Hoffmann [00:13:17 – 00:13:33]
Also als ich die Ausbildung gemacht habe und auch den Kurs wurde mir auch gesagt, dass es wichtig ist, dass man da schon mal einen Kurs gemacht hat, aber ich denke, dass es jetzt mittlerweile auch gelockert worden ist. Da braucht man sich, denke ich, mal keine Gedanken machen.


Mechthild [00:13:34 – 00:14:00]
Und die meisten Menschen, die zumindest hier auch den Podcast hören, haben sich ja auch wahrscheinlich schon mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigt. Da ist ja auch so ein Thema, wo viele Menschen für sich selber irgendwas üben. Genau eine Frage, die ich da vorher noch hatte, war mit dem vielleicht einen Impuls oder wie wir selber vielleicht in unserem Alltag für uns jetzt schon mal Selbstmitgefühl üben können oder wie wir das für uns umsetzen können.


Mini-Übung: beruhigende Berührung


Sonja Hoffmann [00:14:00 – 00:15:14]
Ja, eine Frage, die sehr zentral ist, ist, erst mal, wie geht es mir? Das ist ja die Perspektive der Achtsamkeit. Und was brauche ich gerade? Ist dann auch eher selbst mit Gefühl, dass man eben schaut, welche Bedürfnisse man selber hat. Also, dass man da näher drüber nachdenkt.


Gibt es da vielleicht etwas, was gerade unerfüllt ist und wie kann ich mir das dann geben? Also, was brauche ich gerade? Und dass man eben selber diese Achtsamkeit auch hat, zu schauen, wie geht es einem gerade? Und dann kann man sich mal zurücklehnen und vielleicht erst mal die Hand aufs Herz legen, beide Hände und tief ein- und ausatmen und dann die Wärme der beiden Hände spüren, die auf dem Körper liegen, auf dem Oberkörper


Und dann da mal in diese Wärme deiner Hände spüren. Genau, das ist so eine Mini-Übung, dass man eben sich selber eine beruhigende Berührung schenkt. Und das auch dann interessanterweise Oxytocin ausschüttet. Also das ist ein Kuschelhormon, heißt ja Oxytocin. Und durch diese Selbstberührung wird das eben auch ausgeschüttet.


Überlegen, was ich gerade brauche


Sonja Hoffmann [00:15:15 – 00:16:01]
Und dann gelangen wir auch schon direkt in so eine Entspannung, aber auch vielleicht in so eine liebevolle Haltung. Also sich selbst gegenüber, weil wir selber merken, okay, vielleicht brauche ich gerade, man kann sich auch eine Umarmung geben, vielleicht brauche ich auch gerade eine liebevolle Umarmung. Oder du sagst etwas sehr Stärkendes zu dir.


Du überlegst dir erst mal, was brauche ich gerade? Was möchte ich denn von anderen hören? Und dann kannst du dir selber genau das sagen, was du vielleicht gerade in dem Moment von einer anderen Person hören möchtest, aber du weißt, okay, wenn ich mir das sage, dann hat das auch sehr viel Wert. Und wir denken ja auch immer, wenn eine andere Person uns lobt, ist das vielleicht wertvoller, aber vielleicht ist es ja auch wertvoll, wenn wir uns selber etwas Mut zusprechen können.


Was sind meine eigenen Bedürfnisse?


Mechthild [00:16:01 – 00:16:49]
Ja, das sind auf jeden Fall schon schöne und wichtige Impulse und ich glaube auch, was vielen Leuten mir auch manchmal so schwerfällt, sich selber das auch zu erlauben, auch zuerst mal zu wissen, was sind meine eigenen Bedürfnisse überhaupt gerade, weil wir das ja auch oft vielleicht verdrängen, weil wir so viele Themen haben und Stress haben im Alltag und das vielleicht uns gar nicht so zulassen.


Und genauso wie so freundlich zu sich selber zu sein, weil wir oft vielleicht auch hart zu uns sind, weil wir denken, jetzt muss ich aber noch das schaffen, das wollte ich ja heute noch erledigen oder ich muss mich noch bei dem und dem Person melden oder habe so viele Termine, dass wir uns vielleicht das gar nicht so erlauben. Und dafür ist so ein Kurs ja eigentlich gut, weil wir uns dann die Zeit auch nehmen, nach uns selber zu schauen.


Sonja Hoffmann [00:16:49 – 00:16:55]
Ja, genau, das hast du sehr schön gesagt. Ich habe nichts mehr hinzuzufügen.


Momentan keine neuen Kurse geplant


Mechthild [00:16:55 – 00:17:11]
Okay, das ist, glaube ich, das Schönste.
Du hast gesagt, dass du selber schon ein paar Kurse als Lehrerin angeleitet hast. Hast du jetzt nochmal geplant, dann weitere Kurse zu geben?


Sonja Hoffmann [00:17:11 – 00:17:26]
Ja, innerlich selber habe ich das immer geplant. Ich plane das immer, ja. Aber aktuell habe ich wirklich privat, also beruflich, so ein paar, ja wie soll ich sagen, Hindernisse.


Mechthild [00:17:30 – 00:17:33]
Und dir dann auch da selbst Mitgefühl zu schenken, dass erstmal die anderen Sachen wichtiger sind.


Die Vorbereitung ist immer intensiv


Sonja Hoffmann [00:17:38 – 00:18:11]
Ja, richtig genau. Ich merke auch einfach, so ein Kurs, der hat wirklich viel Pensum. Also ich bereite mich da immer auf jeden Kursabend, Das dauert dann schon so 2 Stunden vielleicht, dass ich mich da vorbereite. Deswegen aktuell ist der Fokus wirklich auf jetzt einen neuen Job zu suchen, zu finden und ja diese Sicherheit zu haben. Da merke ich, ich brauche die Sicherheit. Und da bin ich gerade wirklich sehr präzise fokussiert darauf, diese Sicherheit auch wieder zu erlangen.


Bietet auch Social-Media Beratung an


Mechthild [00:18:12 – 00:18:40]
Ja, okay. Ja, da drücke ich dir dann die Daumen, dass du da dann auch eine gute Stelle für dich findest, die dir passt. Dankeschön. Genau, weil du hattest ja auch auf deinem Instagram-Kanal, bietest ja auch teilweise selber Social Media Beratung an. Und da hat mich natürlich auch interessiert, wie du da auch die Achtsamkeit und vielleicht auch das Selbstmitgefühl im Social Media Marketing und auch im Social Media Gebrauch irgendwie mitdenkst.


Selbstmitgefühl für Content-Creator*innen

Sonja Hoffmann [00:18:40 – 00:19:58] Ja, also ich habe jetzt gerade überlegt gehabt, das war jetzt vor der Zeit, bevor ich den Job angefangen habe, den ich jetzt grad aktuell mache.

Und hatte da überlegt, Selbstmitgefühl an Content-Creator*innen zu geben. Also, das eben oder denen zu lehren. Weil, ja, Social Media ist ja so ja, ein sehr schnelllebiges Medium. Und auch sehr, ja, ich würd schon fast sagen, es kann schon belastend sein. Also es kommt immer darauf an, wie viel man sonst im Leben so hat und was man alles so ausübt und was man alles so tut. Deswegen kann auch Social Media Management, denke ich, sehr fordernd sein und auch viel Stress verursachen, sage ich mal so.
Und da habe ich halt überlegt, man könnte sich selber auch ein bisschen mehr Mitgefühl geben für zum Beispiel, wenn man jetzt ein Post erstellt hat und der hat jetzt nicht genug Aufrufe oder Der Algorithmus macht nicht ganz mit bei dem Reel oder so. Und da merke ich auch einfach selber, dass mir das damals bei der Content-Creation immer ein bisschen aufs Gemüt geschlagen hat.

Sonja Hoffmann [00:19:58 – 00:20:56]
Wenn das jetzt irgendwie nicht so geklappt hat, wie ich das gerne gewollt hätte oder auch jetzt bei der Jobsuche, da denke ich mir auch so, ja, schade, es hat jetzt nicht geklappt, hab wieder eine Absage bekommen. Es ist immer wichtig zu schauen, okay, was brauche ich denn jetzt gerade?


Die eigene Geschichte teilen


Und die Person, also ich habe halt überlegt bei dem Instagram-Kanal, dass ich eben selber von mir aus viele Geschichten erzähle. Also, wie es mir gerade geht und wie ich mir in dem Moment gerade Selbstmitgefühl gebe, weil ich nämlich weiß durch Beobachtung, dass viele Menschen einfach nicht wissen, was Selbstmitgefühl ist oder Mitgefühl, weil dieser Wert im Alltag einfach noch nicht so viel gelebt wird. Auch Wertschätzung, finde ich. Selbst Wertschätzung oder Wertschätzung einer anderen Person gegenüber hat, glaube ich, in Deutschland noch nicht so, oder was würdest du sagen, also hat in Deutschland noch nicht so viel im Verhalten angekommen.


Mechthild [00:20:58 – 00:21:28]
Ich glaube auch, ich bin wahrscheinlich schon eher in einer Bubble, wo Selbstmitgefühl schon ein Thema ist. Aber ich merke natürlich auch, dass es auch dann auch immer noch schwer fällt, das sich selber so zu erlauben, dieses Selbstmitgefühl. Und vielleicht in einer Bubble, wo das Thema noch Achtsamkeit und Selbstfürsorge und Selbstmitgefühl dann auch noch nicht so ein Thema ist, wahrscheinlich auch noch nicht. Und deswegen fand ich es auch so toll, dass du das dann so mit in die Social Media Welt auch mit reinbringst. Dankeschön.


Immer wieder überlegen, was sie selbst gerade braucht


Sonja Hoffmann [00:21:30 – 00:22:18]
Würde ich auch gerne weitermachen, aber da bin ich dann auch wieder so, dass ich schaue, ich priorisiere, was brauche ich gerade, was braucht meine Familie, dass ich da dann schaue, okay, das ist jetzt wichtiger und dann lasse ich das einfach weg, weil es ja eigentlich im Grunde gerade aktuell nicht notwendig ist, dass ich das jetzt mache. Natürlich ist es auch ein schönes Engagement. Wobei ich denke, es gibt viele Selbstmitgefühlstrainer*innen. Wobei ich finde, es immer noch zu wenig sind. Also es gibt eine tolle Ausbildung von Arbor, Und da ist es auch manchmal ein bisschen schwierig, da teilzunehmen. Weil es einfach, glaube ich, noch nicht so ganz bekannt ist. Also, Ja, genau. Aber ja, ich finde die Idee auch klasse.


Achtsamkeit in Social Media reinbringen


Sonja Hoffmann [00:22:19 – 00:22:48]
Und Social Media ist ja auch eher so ein Bereich von Schnelligkeit, Schnelllebigkeit. Und wenn man da irgendwie Achtsamkeit reinbringt in Social Media, ist das eine tolle Sache. Und dann vielleicht auch so einen kleinen sicheren Raum für Achtsamkeit oder Selbstmitgefühl oder beides zu schafft, ist das eine tolle Sache. Das mag ich auch sehr an deinem Content, dass du das da ja mit in die Social Media Bubble mit reinbringst. Achtsamkeit, inklusive Achtsamkeit.


Wir sind eine große Community


Mechthild [00:22:48 – 00:23:35]
Das ist sehr schön. Ja, danke. Ich finde es auch immer spannend zu merken, durch die Arbeit auf Social Media und die Kontakte, die dann auch entstehen, auch zum Beispiel zu uns, wie viele Leute es gibt, die auch mit einem möglichen Ansatz das umsetzen wollen und unterstützen oder selber auch sich üben und wir dann okay wir sind nicht alleine sondern wir sind eine große Community. Genau wir haben jetzt jetzt schon über einiges geredet über Selbstmitgefühl und Mitgefühl und wie du das auch selber für dich umsetzt und dahin gekommen bist und auch auf Social Media umsetzt.


Gibt es noch irgendwas, was du gerne teilen möchtest, was ich jetzt noch nicht gefragt habe?


Durch eine Lebenskrise zu Selbstmitgefühl gekommen


Sonja Hoffmann [00:23:36 – 00:23:46]
Ja, also zu der Frage, wie ich da noch da überhaupt hingekommen bin, das war einfach auch aufgrund e Lebenskrise. Ich war da glaube ich noch nicht ganz fertig mit dem erzählen, weil es einfach so viel gibt, was man erzählen kann oder sagen kann. Da sind wir dann noch ein bisschen abgeschwiffen. Genau, das ist einfach aus einer Lebenskrise entstanden, der Wunsch da. Ich hatte einfach sehr viel Wut in mir.

Das ist auch so ein Grund, warum man sich mit Selbstmitgefühl beschäftigt, weil eben vielleicht diese Selbstkritik vorhanden ist, die vor allem bei weiblich gelesenen Personen, bei Frauen eben viel zu sehen ist. Diese Wut, diese Gefühle, die man immer versucht zu unterdrücken. Aber ja, natürlich ist auch so viel Wut ist auch nicht gut, Aber es ist wichtig, dass man sich das eingesteht, dass man vielleicht grade irgendwie unter Groll leidet. Also, ich hab viel unter Groll gelitten.


Vergebung ist wichtig


Sonja Hoffmann [00:24:39 – 00:25:12]
Genau, wegen einer Lebenskrise. Und da musste ich dann mit mir umgehen und vielleicht auch wieder versuchen, mit der Person Mit die ich halt wie sagt man? Unter der also Da hab ich Groll empfunden, ihr gegenüber, also einer Person gegenüber und der Person auch zu verzeihen und auch mir selber zu verzeihen. Also das ist auch ein ganz großer Punkt bei achtsames Selbstmitgefühl. Vergebung, das war mir auch sehr wichtig, mir selbst zu vergeben und auch anderen zu vergeben.


Mechthild [00:25:12 – 00:25:36]
Danke, dass du das noch geteilit hast. Auch ein großes Thema, wo sich wahrscheinlich auch viele mit identifizieren können. Genau. Und das ist ja auch immer wieder eine Übung, also jedes Mal wahrscheinlich eine Übung, dieses Verzeihen, sich selber und anderen mitfühlend zu sein und verzeihen zu können.


Selber verstehen, warum so gehandelt wurde


Sonja Hoffmann [00:25:36 – 00:26:23]
Ja, das Wichtigste ist einfach, dass man sich selber versteht, warum man so gehandelt hat, wie man gehandelt hat. Dass man selber weiß, okay, ich war jetzt in einer stressigen Situation und das war alles furchtbar unangenehm und dann habe ich eben so gehandelt, wie ich gehandelt hab.


Aber dass es jetzt einfach ein anderer Zeitpunkt ist, und ich kann’s jetzt anders machen, ich weiß es ja, wie’s war, und jetzt kann ich’s anders machen. Und dass man sich deswegen auch verzeiht und auch liebevoll mit sich dann umgeht und nicht so hart und verurteilend und kritisch und sich selber so ein bisschen selbstzerstörerisch zu behandeln. Also dass man eben versucht, sich selber so anzunehmen.


Mechthild [00:26:24 – 00:26:46]
Sich selber so akzeptieren, wie man ist. Ich glaube, bei mir war eben der letzte Wort abgeschnitten. Vielleicht auf der Aufnahme nicht, aber ich habe es nochmal gesagt. Und diese Selbstakzeptanz ist ja auch ein ganz wichtiges Selbstmitgefühl und dann sich selbst so akzeptieren zu können, wie wir sind mit allem, was da ist, den positiven und negativen Teilen unserer Selbst.

Sonja Hoffmann [00:26:47 – 00:26:52]
Genau. Ja, da ist ein bisschen was abgeschnitten, weil gerade war mal irgendwie meine Bluetooth-Verbindung weg.

Unterschied Mitleid und Mitgefühl

Mechthild [00:26:54 – 00:27:06]
Aber jetzt höre ich die wieder ganz gut. Hast du sonst noch irgendwas, was ich jetzt noch nicht gefragt habe?

Sonja Hoffmann [00:27:06 – 00:27:36]
Ich habe sehr viel darüber erzählt. Was ich noch als wirklich wichtig fand im Kurs, ist jetzt Gelassenheit, Empfinden. Wenn man jetzt eine Person hat, die gerade ein Problem hat. Wir kennen das ja alle, dass wir dann mit der Person so richtig… Ja, dann kommen wir schon in dieses Mitleid. Also es gibt ja auch diesen heftigen Unterschied. Mitgefühl und Mitleid. Also Mitleid und Mitgefühl ist unterschiedlich.

Sonja Hoffmann [00:27:36 – 00:27:40]
Mitleid ist, du versinkst dich komplett in das Leid des anderen. Und bei Mitgefühl ist es eben so, du siehst das Leid, du möchtest es gerne lindern, Aber du leidest nicht mit der Person. Da gibt’s diese Grenze. Du leidest da nicht. Sondern du möchtest nur der Person helfen. Also, Sankt Martin auf dem Pferd hat wahrscheinlich nicht gelitten, sondern er hat einfach gemerkt, die andere Person friert. Und aufgrund dessen eben mitfühlend gehandelt hat.
Und jetzt hab ich den Faden verloren, weil ich nicht mehr weiß, was ich sagen wollte. Ach ja, Mitgefühl mit Gleichmut ist eine sehr wichtige Übung, weil man sich selber sagt, die andere Person ist auf ihrer eigenen Lebensreise.

Sonja Hoffmann [00:28:14 – 00:28:25]
Und man selber kann nicht etwas ändern, sondern die Person selbst, die dieses Problem hat. Und das war auch wirklich ein sehr wichtiger Punkt, der mir wirklich sehr viel gebracht hat.

Mehr zum Thema Selbstmitgefühl erfahren


Mechthild [00:28:29 – 00:29:02]
Danke, dass du so viel schon über das Programm oder die verschiedenen Aspekte auch geteilt hast? Ich glaube, das ist sicher für viele jetzt auch nochmal so ein Moment, ah ok, vielleicht wäre es auch gut, mal diesen 8 Wochen MSc-Kurs zu besuchen und sich selber nochmal mehr damit zu beschäftigen, mit den Themen, die du jetzt schon so angesprochen hast. Gibt es eine Seite, du hattest gesagt, die Arbor bietet auch die Kurse teilweise an? Oder gibt es eine deutsche Seite, wie so ein Verband oder eine Organisation?


Sonja Hoffmann [00:29:04 – 00:29:26]
Also es gibt msc-selbstmitgefühl.org oder es gibt eben auch den Arbor-Seminare und da gibt es auch immer wieder Selbstmitgefühlskurse und Aebor-Seminare bietet auch die Kurse an, also die Ausbildung. Aber MSC-Selbstmitgefühl.org oder so, man muss es einfach bei Google eingeben und dann findet man das.


Sonjas eigene Kanäle


Mechthild [00:29:26 – 00:29:34]
Ja gut, das verlinke ich natürlich auch noch mal in den Blogposts zu dem Artikel. Und ich weiß nicht, hast du auch eine eigene Webseite oder nur deinen Instagram-Kanal momentan?

Sonja Hoffmann [00:29:34 – 00:29:42]
Bis jetzt habe ich noch keine Website und ich bin schon ewig dran gewesen, mich darum zu kümmern, aber ja.

Mechthild [00:29:42 – 00:29:46]
So viele Themen, Mitgefühl dann auch, das ist noch nicht so weit.

Sonja Hoffmann [00:29:48 – 00:29:49]
Genau, genau.

Mechthild [00:29:49 – 00:30:10]
Aber deinen Instagram-Account werde ich auf jeden Fall verlinken, dann können die Leute da und da mal gucken, was du da auch für Inhalte zum Thema Selbstmitgefühl auf Social Media schon geteilt hast. Genau.

Deine eigene Selbstfürsorge

Dann meine allerletzte Frage ist immer, was so deine eigene Selbstfürsorge ist, damit es dir im Alltag weiter gut geht, was du für dich machst.


Sonja Hoffmann [00:30:11 – 00:30:12]
Ich gehe gerne tanzen. Ich habe auch angefangen im inklusiven Garde-Tanzverein in St. Augustin zu tanzen. Ja, total. Und das ist für mich so eine Selbstfürsorge. Mich zu bewegen, Spaß zu haben, an der Musik, am Karneval zum Beispiel. Das ist ja ein Karnevalverein.

Genau, dass ich da auch wieder auf Partys gehe mehr, zum Beispiel, mehr rausgehe unter Leuten. Oder auch Projekte, die ich habe, zum Beispiel jetzt bei Studio Eins, dass ich eben einen Podcast, also nicht einen Podcast, eine Radiosendung schneide, dass ich halt auch andere Sachen mache im Alltag oder mit meiner Tochter lachen oder leckeres Essen.

Sonja Hoffmann [00:30:58 – 00:31:01]
Das ist immer toll. Ja, okay.


Abschluss der Folge


Mechthild [00:31:03 – 00:31:30]
Ja, wie tanzen. Ja, tanzen. Das klingt gut. Tanzen höre ich auch gerne, abzuschalten und im Körper anzukommen. Ja, vielen Dank für deine Zeit und dass du uns so viel auch über Selbstmitgefühl geteilt hast.

Und dann wünsche ich dir noch einen schönen Abend und eine schöne Zeit und bis ganz bald.

Sonja Hoffmann [00:31:30 – 00:31:30]
Herzlichen Dank, liebe Mechthild

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