80 – Ressourcen stärken – Solo-Folge mit Mechthild

Grüner Streifen mit dem Logo von inklusive Achtsamkeit. Darunter ein Bild von Mechthild Kreuser auf grünen Hintergrund. Auf einem Streifen darunter steht der Titel der Folge Ressourcen stärken


Selbstfürsorge und Energiequellen für Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung


In dieser Solo-Folge geht es um das Thema eigene Ressourcen und wie wir unsere Energie managen können. Gerade für Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit ist es oft eine alltägliche Herausforderung, mit den eigenen Kräften achtsam umzugehen. Was sind eigentlich persönliche Ressourcen? Wie können wir herausfinden, was uns Energie gibt – und was uns Kraft kostet?


Darüber spreche ich in Folge 80 von inklusive Achtsamkeit – der Podcast. Ich teile praktische Tipps, persönliche Erfahrungen und Impulse aus meiner Coaching-Ausbildung dazu, wie Selbstfürsorge und Achtsamkeit uns darin unterstützen, unsere Ressourcen besser wahrzunehmen und bewusst einzusetzen.


Hier kannst du dir die neue Folge direkt anhören:

Du findest den Podcast auch überall, wo es Podcasts gibt.
Lass dort auch gerne eine Bewertung da.

Über diese Themen spreche ich in der Folge:

  • Rückblick auf 80 Folgen Podcast
  • Eigene Ressourcen erkennen
  • Energie managen im Alltag
  • Persönliche Ressourcen: Was bedeutet das?
  • Achtsamkeit und Selbstfürsorge
  • Was gibt und nimmt Energie?
  • Ressourcen bei chronischer Krankheit und Behinderung
  • Coaching als Unterstützung
  • Ressourcen visualisieren (Energiekuchen)
  • Selbstreflexion und Austausch über Ressourcen

Transkript dieses Beitrags:

Einleitung in die Folge

Mechthild Kreuser [00:00:06]:
Inklusive Achtsamkeit der Podcast zu den Themen Achtsamkeit und Inklusion mit mir Mechthildl Kreuser.

Hallo, herzlich Willkommen zu Folge 80 von Inklusive Achtsamkeit der Podcast. Ich bin Mechthild, ich freue mich, dass du heute wieder hier bist. Diesmal gibt es eine Solo Folge mit mir.

Da bin ich immer ein bisschen aufgeregt, wenn ich alleine vor dem Mikrofon sitze und niemand habe, mit dem ich sprechen kann, weil die Interviews machen mir an sich sehr viel Spaß. Aber ich dachte, es wird mal wieder Zeit für eine Folge nur mit mir, weil ich das lange nicht mehr gemacht habe und ich immer überlege, was kann ich noch mal für Themen selber besprechen, was kann ich noch mal ein bisschen teilen.

Thema heute sind eigene Ressourcen

Und heute geht es um das Thema eigene Ressourcen und die eigene Energie auch managen. Was ich finde ist auch ein wichtiges Thema für Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten und natürlich für alle Menschen. Deswegen freue mich, dass du hier bist, dir die Folge ausgesucht hast oder dir die Folge anhörst, weil du vielleicht fast alle Folgen oder alle Folgen schon gehört hast.

Schon die 80. Folge des Podcasts

Mechthild Kreuser [00:01:21]:
Genau, ich wollte erstmal noch ein bisschen was so erzählen, weil es ja heute die 80 Folge ist und das ist immer so eine gerade Zahl, ist mal sowas Besonderes, weil es auch ja zeigt, wie lange es den Podcast schon gibt. Im April hatten wir den vierjährigen Geburtstag des Podcast. Das hat mich natürlich, als ich die Nachricht von dem Anbieter, wo ich den Podcast immer hochlade, bekommen habe, dass ich der vierte Geburtstag ist, habe ich mich natürlich schon gefreut und auch jetzt zu sehen, dass wir schon 80 Folgen einfach aufgenommen haben und veröffentlicht haben und mit so vielen tollen Menschen auch gesprochen haben im Podcast.

Ich freue mich einfach und dass ich auch die Zahlen sehe und mich über jede einzelne Person freue, die den Podcast hört und auch dann mal zurückmeldet, dass sie den Podcast hört oder dass ihr eine Folge gut gefallen hat oder auch ja vielleicht neuen Impuls mitgegeben hat. Freut mich total Oder auch zu hören über manchmal höre ich auch über Ecken, dass jemand den Podcast empfohlen hat oder jemand anders zum Hören weitergeben hat eine Folge.

Das freut mich natürlich auch, weil es zeigt ja auch irgendwie, dass die Themen, die ich hier im Podcast bespreche und mit dem meine Gäste sich auch beschäftigen, auch interessant sind und ja ich freue mich einfach, dass wir das auch schon so lange machen und durchhalten, weil ja so viele Folgen ist halt nicht selbstverständlich, finde ich, und dass ihr alle auch immer dabei seid. Deswegen der Podcast ist für mich so etwas, was ich immer gerne weitermache und mich freue, dass ich das jetzt schon so lange auch machen kann und dafür viel tolle Unterstützung für habe. Und eine Rückmeldung, die ich noch bekommen hatte, wollte ich auch noch vorlesen, Denn in Folge 76 habe ich mit Jana gesprochen über ihren Weg zur Achtsamkeit und wie sie auch schon lange als MBSR MBCT Trainerin arbeitet. Die Folge verlinke ich ja noch noch mal.

Hier geht es zu Folge 76

Was die KI über den Podcast sagt

Mechthild Kreuser [00:03:15]:
Sie hatte nämlich ihre KI gefragt, was die über den Podcast sagt. Die haben, da hat die KI zurückgegeben. In ihrem Podcast behandelt Mechtel Käuser Themen rund um Achtsamkeitspraxis und gesellschaftliche Teilhabe. Sie spricht über den Zugang zu Achtsamkeit für Menschen mit Behinderung, Diskriminierungserfahrung und Wege, wie Achtsamkeit als Werkzeug, Resilienz und Empathie genutzt werden kann. Der Podcast gilt als eine der wenigen deutschsprachigen Plattformen, die Achtsamkeit konsequent inklusiv denken.

Worüber sollten wir noch im Podcast sprechen?

Das wollte ich einfach mal mit euch teilen, weil es ja auch zeigt, dass diese Idee von inklusive Achtsamkeit mittlerweile schon groß geworden ist und viele Leute auch erreicht und viele Leute sich auch damit beschäftigen und wir mit diesem Podcast ja auch viele verschiedene Themen immer wieder teilen. Und wenn du noch irgendwie ein Thema hast, wo du sagst, guck dir das mal an oder sprich mal darüber, das ist interessant, können wir das kannst du mir gerne auch schreiben.

Die Infos, wie du mich erreichst, findest du aber in den Show Notes oder auch im Blogpost, wo es dann auch immer das Transkript gibt, denn jede Folge wird auch immer transkribiert, damit du auch noch mal die Inhalte durchlesen kannst, wenn das einfacher für dich ist.

Heute geht es um persönliche Ressourcen

Mechthild Kreuser [00:04:27]:
Das dazu so ein bisschen den Rückblick und ein paar Dinge, die ich noch teilen wollte, bevor es jetzt inhaltlich mit dem Thema der heutigen Folge weitergeht. Denn heute soll es um das Thema eigene Ressourcen und eigene Energien geben. Ich gebe auch gleich noch mal eine Definition von was das Ressourcen überhaupt bedeutet, weil vielleicht hast du es auch schon mal gehört, aber weiß vielleicht auch nicht genau, was das bedeutet. Oder auch auf dem Thema der persönlichen Ressourcen.

Wichtiges Thema für behinderte Menschen

Vielleicht denkst du eher so an Ressourcen in der Welt, was natürlich auch Ressourcen sind, aber heute soll es eher so um die persönlichen Ressourcen gehen. Und wie das auch wieder helfen kann, vielleicht die eigene Energie zu managen oder eigene Energie auch wahrzunehmen und zu spüren. Und ich finde gerade bei Menschen mit chronischen Krankheiten oder Behinderung sind das ja auch wichtige Themen, mit denen wir uns beschäftigen müssen oder vielleicht auch nicht müssen, sondern es passiert ja einfach, dass wir immer wieder gucken müssen, okay, wie viel Kraft und Energie habe ich für bestimmte Dinge, was unterstützt mich auch dabei?

Und in meinem Kursen und Workshop spreche ich ja natürlich oft auch mit euch den Teilnehmenden. Vielleicht hast du auch schon mal bei einem meiner Kurse oder Workshops mitgemacht, auch über das Thema Selbstfürsorge, neben der Achtsamkeit und wie auch die Selbstfürsorge uns eben unterstützen kann, auch wieder mehr Energie für Dinge zu haben.

Selbstfürsorge ist ein wichtiger Teil der Ressourcen

Mechthild Kreuser [00:05:51]:
Und die Selbstfürsorge ist natürlich auch ein wichtiger Teil der Ressourcen. Aber natürlich können auch Faktoren von außen zu den Ressourcen dazugehören. Und das möchte ich heute noch mal ein bisschen mehr beleuchten und mir angucken und mit euch teilen und dann vielleicht auch dir den Impuls zu geben, dich damit noch mal ein bisschen mehr zu beschäftigen.

Manche Dinge ziehen Energie

Denn das Thema interessiert mich schon lange, einfach noch mal zu gucken, was gibt mir Kraft oder was nimmt mir auch Kraft. Und beides ist wichtig zu betrachten. Wir können natürlich nicht immer nur Sachen machen, die uns Energie geben. Manche Dinge ziehen eben einfach Energie oder müssen eben auch gemacht werden, zum Beispiel bei mir das Putzen meiner Wohnung. Aber andererseits freue ich mich dann auch wieder, wenn ich eine saubere Wohnung habe und das gibt mir dann ja auch wieder Energie.

Wie können Ressourcen erhalten bleiben?

Mechthild Kreuser [00:06:37]:
Oder Termine wie ein Rezept beim Arzt abholen ist natürlich auch nicht so toll, aber ich weiß ja dann, dass mir wieder zum Beispiel Physiotherapie auch hilft und dafür brauche ich ja dann das Rezept. Deswegen so, das sind die Dinge, die vielleicht zu den Ressourcen gehören. Und eben die Ressource zu haben, überhaupt zur Physiotherapie oder zu anderen Therapien zu gehen, ist natürlich auch ein Privileg, dass wir zum Glück im Moment noch viele von uns haben.

Ich weiß es auch nicht, immer einfaches Rezept zu bekommen und wird natürlich auch mal schwieriger. Aber auch da eben zu gucken, wie kann ich auch mich dafür einsetzen, dass diese Ressourcen auch erhalten bleiben. Aber das wird auch wieder ein anderes Thema.

Und genau das Thema achtsamer Aktivismus haben wir auch schon immer wieder besprochen in dem Interviews auch und ein anderer Aspekt, warum mich das Thema auch gerade interessiert, dass ich selber auch gerade eine Coaching Ausbildung absolviere oder bis der Podcast Folge jetzt im Juli dann rausgekommen ist, habe ich die eigentlich auch schon abgeschlossen.

Im Coaching nach den eigenen Ressourcen schauen

Und beim Coaching gucken wir natürlich auch mal, was sind unsere Ressourcen, was kann ich tun, was habe ich selber schon in mir oder auch in meiner Umgebung, was mich in vielleicht auch schwierigen Situationen unterstützen kann, auch wie wir unsere eigenen Ressourcen, die vielleicht auch schon da sind, auch wieder aktivieren können.

Was ist wichtig bei einem guten Coaching?

Mechthild Kreuser [00:08:01]:
Und ein Coach kann eben auch dabei unterstützen, da gemeinsam nachzuschauen. In dieser Folge geht’s ja um das Thema Coaching und ich habe ja auch gesagt, dass ich selber eine Coaching Ausbildung gerade mache oder ist die Folge dann rausgekommen, ist ja schon sogar abgeschlossen habe. Und ich wollte noch mal ein bisschen was zu dem Thema Coaching auch sagen, weil viele vielleicht auch so ein Bild von Coaching haben, dass das etwas Negatives oder Schlechtes ist und es ja auch viele Coaches auf Instagram oder anderen Social Media Plattformen gibt, die damit vielleicht auch werben mit dem Wort Coach.

Coach unterstützt auf dem eigenen Weg

Und das Wort Coach an sich ist natürlich auch nicht geschützt. Deswegen wollte ich noch mal kurz auch was sagen, was für mich auch wichtig ist beim Coaching und warum ich mich auch dazu entschieden habe, die Coaching Ausbildung zu machen. Also beim Coaching geht es eben auch darum, dass eine Person, die der Coach ist, die Person, die gecoacht wird, unterstützt eben mit den eigenen Möglichkeiten eine Weiterentwicklung zu schaffen.

Und der Coach hat eben verschiedene Methoden, mit denen wir arbeiten in dieser Coaching Session und das können mehrere Einheiten sein oder eine Einheit. Und es grenzt sich auch ganz klar von der Psychotherapie ab, das mir natürlich auch sehr wichtig, weil ich ja selber auch Psychologin bin, aber keine Psychotherapeutin und das auch nie in dem Sinne werden wollte.

Im 1:1 Menschen unterstützen

Mechthild Kreuser [00:09:28]:
Das wusste ich schon am Anfang meines Studiums, dass ich keine klinische Therapeutin, Psychotherapeutin werden will, eigentlich auch immer gerne in Gruppen gearbeitet habe und mit mehreren Menschen in Kursen und Workshops und das auch immer noch gerne mache. Aber trotzdem habe ich irgendwie auch gemerkt, dass vielleicht so eins zu eins Arbeit und Menschen direkt zu unterstützen, mit bestimmten Themen sich weiterzuentwickeln, mir auch gut liegt und mir auch Spaß macht.

Aber ich möchte halt dann auch gerne die Tools haben und das Wissen haben, um das gut machen zu können. Gerade weil eben auch das Coaching sehr viel negative Ansichten hat oder negative oft sehr negativ auch dargestellt ist, auch viele Leute gibt, die damit eben falsch umgehen als Coach und nicht richtig umgehen. Da kennt man ja viele Videos vielleicht auch hat man dazu gesehen oder viel darüber gelesen. Deswegen ist mir auch wichtig, dass mich auch davon abzugrenzen, dass ich mir eben auch bewusst bin, was die Grenzen auch von Coaching sind und was die Möglichkeiten sind.

Es ist wichtig, dass es Coaches mit Behinderung gibt

Und trotzdem ist es mir eben auch wichtig, dass es eben auch Coaches gibt, die selber die Erfahrung als behinderte Person oder chronisch kranke Person haben, wie zum Beispiel auch der Thomas Spitzer, mit dem ich vor ein paar Folgen gesprochen habe, der ja auch Coaches und auch das Thema Inklusion in seinen Coachings immer so mitdenkt. Das fand ich auch sehr spannend über seine Perspektive dann auch da noch mal zu hören.

Ich selber sehe es eben auch so als mein Vorteil, dass wenn wir in einem Coaching arbeiten, dass bestimmte Begriffe wie zum Beispiel Ableismus gar nicht erst erklärt werden müssen und die Person das vielleicht auch schon direkt versteht, die einem gegenüber sitzt als Coach.

Es fällt uns nicht immer leicht, mit den eigenen Ressourcen zu beschäftigen

Und deswegen habe ich mich immer heute dazu entschieden die Folge über das Thema Ressourcen zu machen und eigene Energie, weil das eben auch gerade als behinderte Person etwas ist, wo wir vielleicht ist uns nicht immer so leicht fällt uns mit zu beschäftigen und vielleicht auch noch mal aus unserer Perspektive es sich anders anfühlt mit der eigenen Ressourcen und der eigenen Energie irgendwie gut aushalten zu können. Und deswegen habe ich diese Folge heute aufgenommen und diesen Teil über den das Coaching habe ich noch mal extra aufgenommen.

Was mir bei meiner Ausbildung wichtig war

Ich hoffe das passt so rein irgendwie, dass ich das eben noch mal erklären kann und auch dass ich zum Beispiel mich dazu entschieden habe meine Coaching Ausbildung bei ein Institut zu machen, wo der Leiter auch ein Psychologe ist, weil es mir eben auch wichtig war, dass wissenschaftlich auch und fundiert ist, was ich mache und nicht einfach nur irgendein Online Business Lifestyle Coaching Angebot, was sicher auch vielerorts gibt.

Aber mir was eben wichtig, dass die Ausbildung auch über einen längeren Zeitraum eben jetzt ein Jahr, indem wir intensiv über mehrere Wochen uns vor Ort getroffen haben. Und auch immer wieder jede Woche zusammen in einer kleinen Gruppe online gegenseitig geübt haben Und ich hatte auch bereits andere Testklientinnen und habe auch Angebot gehabt auf Instagram, wo ich auch noch mal mit Leuten Coaching angeboten habe.

Inklusive Achtsamkeit Coaching

Das heißt ich habe versuche da so gut es geht natürlich mit auch bewusst umzugehen mit dem, was da ist eben was natürlich auch über Coaching bekannt ist und trotzdem auch die Möglichkeit zu haben, für Leute, die eben sich in bestimmten Bereichen, sei es im beruflichen oder privaten Kontext, auch weiterentwickeln zu wollen, eben auch mit dieser achtsamen und inklusiven Blickwinkel auf die Themen gemeinsam zu schauen.
Deswegen heißt auch mein Coaching Angebot inklusive Achtsamkeit Coaching, weil mir eben diese Werte von Inklusion und Achtsamkeit immer noch wichtig sind und ich die auch ins Coaching mit einfließen lassen möchte. Und das eben dazu. Und ich werde sicher auch in den nächsten Wochen und Monaten, wenn sich das weiterentwickelt und ich auch weiter weiß, wie ich mehr Coachings auch anbieten kann, da noch mal mehr zu erzählen.

Andere Menschen unterstützen

Mechthild Kreuser [00:13:33]:
Aber das wollte ich eben noch teilen als kleinen Einschub, um auch zu sagen, warum ich jetzt auch hier diese Folge in so ein bisschen im Coaching Bereich geteilt habe und wie auch mein eigener Weg dann zum Coaching war, dass ich eben gemerkt habe, dass es mich selber unterstützt und ich damit dann auch wieder andere Menschen unterstützen kann, um sich selber weiterzuentwickeln. Und das noch als kleiner Einschub dann.

Definition von Ressourcen

Jetzt geht es weiter mit dem Thema der Ressourcen. Ich hatte ja auch gesagt, ich wollte auch noch mal eine Definition geben, was Ressourcen sind und ich habe noch mal geguckt und im Lehrbuch für Psychologie von Springer Nature wird Ressourcen so, die eigenen Ressourcen, so definiert.

Unter Ressourcen versteht man im Stressgeschehen alle Faktoren, auf die eine Person zurückgreifen kann, um den Umgang mit einer bedrohlichen Situation zu erleichtern. Dabei können sowohl die Person als auch die Situation Quelle von Ressourcen sein. Ressourcen der Situation können zum Beispiel durch günstige Arbeitsbedingungen, zum Beispiel Möglichkeiten zur Regeneration, Arbeitszeitgestaltung oder auch durch die soziale Umwelt, zum Beispiel Freunde und Familie, bereitgestellt werden. Eine sehr bedeutsame arbeitsplatzbezogene Ressource ist der Handlungsspielraum.

Eine wichtige Ressource aus dem Bereich der sozialen Umwelt ist die soziale Unterstützung. Zentrale individuelle persönliche Ressourcen sind das Selbstwirksamkeitserleben in einer Situation sowie Kohärenz, Erleben und internale Kontrollüberzeugung.

Erklärung von Ressourcen in einfacheren Worten

Okay, das war jetzt noch ein bisschen komplizierter, als ich gedacht habe. Ich versuche es noch mal ein bisschen vielleicht in einfacheren Worten zu sagen. Also dass eben eine Ressource etwas ist, was uns unterstützen kann. Beispiel auch die Möglichkeit zu haben, unsere Arbeitszeiten flexibel zu gestalten oder auch zu entscheiden, an wie wir an Themen arbeiten wollen oder auch eben die Selbstwirksamkeit eben zu sehen, dass ich selber Dinge und Themen auch umsetzen kann.

Gerade wenn du vielleicht auch aktivistisch irgendwie unterwegs bist, kann ja auch diese Sache: Ich erreiche irgendwas, weil ich in Verbindung bin mit anderen Menschen und wir sehen irgendwie eine Veränderung, selbst wenn noch so klein ist und das vielleicht auch manchmal frustrierend ist, aber trotzdem so zu sehen, okay, durch meine Arbeit passiert eben auch eine Veränderung und das kann eben auch Lohnarbeit sein. Aber eben auch Ehrenamt oder auch Kontakt mit Freunden und Familie und dort Dinge auch gemeinsam zu erschaffen und sich mit zu beschäftigen. Das kann eben auch eine Ressource sein und eben auch, dass wir selber die Möglichkeit haben, Dinge auch zu kontrollieren und zu organisieren und uns selber zu strukturieren.

Aufschreiben der Ressourcen kann hilfreich sein

Mechthild Kreuser [00:16:25]:
Ich weiß vielleicht bei einer chronischen Krankheit oder Behinderung ist vielleicht auch nicht immer möglich, über alles die Kontrolle zu haben, aber vielleicht teilweise dieses Gefühl haben, ja, ich kann auch Dinge selber erreichen und umsetzen. Und um da vielleicht auch noch mal selber ein bisschen mit reinzugehen oder für sich selber zu gucken, was die Möglichkeit sein können, kann es natürlich hilfreich sein, aufzuschreiben, was unsere eigenen Ressourcen sind.

Wie gesagt, das können Punkte von uns selber sein, Dinge, die wir vielleicht schon in unserem Leben erreicht haben oder Dinge, die andere Leute als und wir selber als Stärken bei uns sehen. Manchmal kann es eben hilfreich sein, andere Leute auch zu fragen, was Stärken bei uns sind und manchmal können wir es vielleicht auch selber definieren und auch die Erfahrung, die wir vielleicht in unserem Leben bereits gemacht haben, sei es Berufserfahrung, aber auch im privaten Bereich und eben aufzuschreiben, was das für ist.

Was gibt Energie und was nimmt Energie?

Und dann ist eben auch der nächste Schritt, das eben auch hilfreich sein kann, daraus zu gucken, was für Dinge in deinem Leben und in deinem Alltag die Energie geben und was vielleicht die auch Energie nimmt. Natürlich auch zu gucken, wie du vielleicht die Dinge, die dir Energie geben, vielleicht auch mehr in deinem Alltag bringen kannst, wenn das möglich ist. Und auch zu gucken, wie du vielleicht auch eine gute Balance da findest, so wie es in deinem Möglichkeitsbereich eben auch ist.

Einen Energiekuchen aufstellen

Also wir können das eben auch visuell darstellen, zum Beispiel in der Form von einem Kreis oder einem Energiekuchen und zu gucken, was gibt mir Energie und was nimmt mir vielleicht auch Energie und das vielleicht auch zu bewerten, in was mir viel Energie gibt oder was mir wenig Energie gibt oder was auch einfache Möglichkeiten sind, um Energie zu bekommen und was Dinge sind, die vielleicht schwerer sind, um zu erreichen oder auch zu machen.

Mechthild Kreuser [00:18:20]:
Zum Beispiel, wenn dir Reisen Energie gibt. Natürlich sind das schöne Dinge, aber das ist eben ja auch nicht immer so möglich. Aber vielleicht ein kreatives Hobby zu machen, wie bei mir, das Häkeln auf dem Sofa gibt mir Energie und ist eine Ressource von mir, weil es meine Kreativität unterstützt und auch Achtsamkeit fördert. Und das kann ich eben einfacher zu Hause auf dem Sofa auch machen.

Kann auch für verschiedene Lebensbereiche sein

Und du kannst es eben auch vielleicht für einen Lebensbereich machen, zum Beispiel für den Arbeitsalltag und dir da aufschreiben, was gibt mir vielleicht auch Energie und was nimmt mir Energie. Und vielleicht gibt es dann auch die Möglichkeit, Aufgaben auch im Team anders aufzuteilen, damit wir auch unsere Arbeit gut machen können. Aber es hängt natürlich auch mal vom Arbeitsplatz und der Gestaltungsmöglichkeit ab. Und ich habe zum Beispiel auch letztens in einem Übungscoaching so einen Energiekuchen für mein Arbeitsprojekt gemacht und das hat mir sehr geholfen, so noch mal zu gucken, was ist mir wichtig, mein Arbeitsleben und was vielleicht Dinge, die mir Energie nehmen und wie kann ich vielleicht auch Dinge noch mal anders gestalten.

Mir gibt der Podcast und die Community Energie

Mechthild Kreuser [00:19:25]:
Zum Beispiel habe ich da auch gemerkt, ja, der Podcast ist etwas, was mir viel Spaß macht und viel Energie gibt und das will ich auch nicht aufgeben. Da will ich auch irgendwie einen Wege für finden, den weiter umzusetzen und auch weiter euch hier immer mitnehmen im was so passiert, auch bei inklusive Achtsamkeit und auch im Austausch zu sein mit anderen Menschen durch den Podcast und diese Community zu haben und diesen Austausch zu haben. Und Geschichten auch zu teilen von anderen Menschen mit Bindung oder anderen Menschen, die ihren Alltag irgendwie achtsamer gestalten.

Das ist mir wichtig und das ist eine Ressource von mir und gibt mir auch Kraft. Deswegen mache ich das auch gerne weiter und nehme mir die Zeit auch heute zum Beispiel für diese Folge, auch wenn ich aufgeregt bin und nicht weiß, ob ich alles so richtig erzähle oder sage oder ich was vergesse und dann auch zu sagen, okay, jetzt versuche ich es, so gut es geht.

Es kann auch helfen, dies mit einer anderen Person zusammen aufzustellen

Und vielleicht können wir auch noch mal später über das Thema eigene Ressourcen sprechen, wenn uns da noch mehr, wenn mir dazu noch mehr ein was einfällt. Und das Letzte, was ich noch zu dem Thema Ressourcen und Energie sage, ist, dass natürlich auch nicht immer einfach ist, das vielleicht für sich alleine zu machen und es eben dann auch die Möglichkeit gibt, es entweder in einem Coaching mit einer anderen Person zu machen oder auch natürlich mit einer befreundeten Person, die einen vielleicht auch gut kennt oder das so gegenseitig auch zu überlegen, dass man sich da ein bisschen Zeit für nimmt, wenn das etwas ist, was für dich passend erscheint.

Achtsamkeit für Spoonies und Ressourcen

Dann zu gucken, was sind so meine eigenen Ressourcen, was davon gibt mir Energie. Und zu dem Thema Energie hatte ich auch schon mal die Folge Achtsamkeit für Spoonies, dann werde ich auch noch mal verlinken. Und da ging es ja auch darum, wie können wir irgendwie als Mensch mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung gut auf unsere eigene Energie und Achtsamkeit achten Und das ist schon ältere Folge, aber ich finde immer noch relevant.

In den Interviews sprechen wir immer über Selbstfürsorge

Mechthild Kreuser [00:21:23]:
Und natürlich immer auch in den Podcast Folgen spreche ich auch immer mit den Leuten, die ich interviewe am Ende über ihre eigene Selbstfürsorge. Da gibt es auch immer viele Inspirationen, was vielleicht auch für andere Menschen eine Ressource ist und Energie gibt. Und da kannst du natürlich auch dich gerne noch mal ein bisschen durchhören oder auch im Blog ein bisschen durchklicken. Das ist meistens ja die letzte Frage im Podcast. Deswegen ist es dann natürlich etwas, was du da auch immer am Ende der Transkripte finden kannst.

Abschluss der Folge

Und dann wünsche ich dir jetzt einen weiteren schönen Morgen, Nachmittag, Nachmittag, Abend, wann immer du die Folge hörst und dass du noch auch noch für dich etwas machen kannst heute, was dir Energie gibt.

Vielleicht kannst du es auch schon mal für dich irgendwie definieren, was etwas ist, was du heute noch machen kannst, was dir drin Energie gibt oder dir Stärke bringt und das vielleicht auch heute umsetzen. Und dann wünsche ich dir weiter eine schöne Zeit.

Mechthild Kreuser [00:22:24]:
Bis dann

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