79 – Sexualität und Behinderung – Interview mit Patrizia Kubanek

Grüner Banner mit dem Logo von inklusive Achtsamkeit. Ein i und zwei Blätter, die wie ein kleines A aussehen. Daneben steht inklusive Achtsamkeit. Darunter ein Bild von Patrizia Kubanek. Auf grünem Text steht Sexualität und Behinderung


In Folge 79 habe ich mit Patrizia Kubanek über Sexualität und Behinderung gesprochen.
Patrizia Kubanek ist Unternehmerin, Beraterin und Kulturinteressierte. Sie begleitet Menschen mit und ohne Behinderung in Einzelberatungen und Workshops rund um das Thema Sexualität. Im Gespräch berichtet sie, wie sie zu ihrer Tätigkeit gefunden hat, welche besonderen Herausforderungen Menschen mit Behinderung häufig begegnen und welche Rolle Achtsamkeit und Körperwahrnehmung dabei spielen.


Wir sprechen darüber, wie wichtig es ist, den eigenen Körper trotz gesellschaftlicher Normen anzunehmen, Scham und Unsicherheiten offen zu begegnen und Räume zu schaffen, in denen achtsame Selbstexploration möglich ist. Außerdem gibt Patrizia Kubanek Einblicke in ihre Arbeit als Inklusionsberaterin im Kulturbereich und erzählt, wie sie Selbstfürsorge in ihrem vollen Alltag lebt.


Hier kannst du die Folge anhören

Über diese Themen sprechen wir in der Folge:

  • Über Patrizia Kubanek
  • Sexualität und Behinderung
  • Achtsamkeit in der Sexualberatung
  • Scham, Grenzen und Körperakzeptanz
  • Selbstwirksamkeit und Empowerment
  • Workshops zum Atmung und Sexualität
  • Ihre Zeit als Performance-Künstlerin
  • Inklusion im Kulturbereich
  • Assistenzdienst auf Augenhöhe
  • Ihre eigene Selbstfürsorge-Praxis

Transkript dieses Beitrags:

Vorspann zu Folge 79

Mechthild [00:00:06]:
Inklusive Achtsamkeit, der Podcast zu den Themen Achtsamkeit und Inklusion mit mir, Mechthild Kreuser.

Einleitung in Folge 79

Hallo, herzlich Willkommen zu Folge 79 von Inklusive Achtsamkeit, der Podcast. Ich freue mich, dass du wieder hierbei bist, dass du eingeschaltet hast und dass du dich für diese Folge entschieden hast. Diesmal hatte ich mit Patrizia Kubanek gesprochen. Sie ist Unternehmerin, Beraterin, kulturinteressiert und sie beschäftigt sich viel mit den Themen Sexualität und Behinderung und begleitet da auch Menschen mit Behinderung in Einzelarbeit und auch in Workshops.

Und über ihre Arbeit und wie sie auch dahin gekommen ist, haben wir in dieser Folge gesprochen und auch was sie sonst noch so alles macht. Also wieder eine interessante und spannende Folge, die natürlich auch wieder was mit dem Thema Achtsamkeit zu tun hat. Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Hören dieser Folge.

Vorstellung Patrizia Kubanek

Mechthild [00:01:12]:
Hallo, liebe Patrizia, willkommen im Podcast. Ich freue mich, dass es jetzt geklappt hat, dass wir einen Termin gefunden haben, um zu sprechen, weil ich hatte schon länger die Idee, dass deine Themen gut in den Podcast auch passen würden. Deswegen freue ich mich, dass du heute hier bist. Und genau, ich fange immer so an, dass du dich gerne einmal vorstellen kannst, wer du bist und was du so machst, was du deine Themen sind.

Patrizia Kubanek [00:01:36]:
Okay, ja, also erstmal vielen Dank für die Einladung. Ich habe mich sehr gefreut und ja, ich bin Patrizia Kubanik. Ich bin sexual Menschen mit und ohne Behinderung und ja, arbeite sexualtherapeutisch auf verschiedenen Gebieten, also sowohl in der 1 zu 1 Beratung als auch in der Gruppenarbeit mit Mitarbeitenden von Institutionen der Behindertenhilfe. Genau.

Wie ist Patrizia zu diesem Thema gekommen

Mechthild [00:02:03]:
Okay, das ist echt spannend. Und weißt, wie bist du da hingekommen, dass du das so machst und Menschen da unterstützt? Gab es da irgendwie so einen Weg oder Erlebnisse?

Patrizia Kubanek [00:02:13]:
Also ich glaube Erlebnisse nicht. Ich glaube, das war schon immer so als Jugendliche. Ich habe das letztens irgendwo schon mal gesagt. Ich war das Dr. Sommer Team meiner Schule, weil ich immer ein bisschen mehr über Sex wusste. Ich fand auch selbst immer ein bisschen interessant, also nicht nur den reinen Sex, nicht nur den reinen Akt, sondern eben auch die, das was dahinter passiert. Und ja, es war immer so ein bisschen meine Idee. Ich könnte ja Sexualtherapeutin werden.
Ausbildung zur Sexualberaterin

Patrizia Kubanek [00:02:43]:
Man muss aber dazu sagen, ich habe erfolgreich mein Psychologiestudium abgebrochen, womit ich es hätte werden können. Es war einfach nicht mein Studium, also Psychologie war einfach auch nicht meins. Und habe dann aber über Umwege eine Beraterin Ausbildung gemacht. Erstmal psychologische Beraterin auf einer Heilpraktikerschule und dann eben auch die Sexualberatungsausbildung mit, Ich glaube, über 200 Stunden beim Lothar Sandford in Niedersachsen.

Ausbildung zur Sexualberaterin für Menschen mit Behinderung

Das war erstmal die Sexualberaterin für Menschen mit Behinderung. Und da mir das aber irgendwann nicht mehr reichte, musste eine weitere Ausbildung folgen und das war die Ausbildung Sexocorporel. Das ist eine körperbasierte Ausbildung. Also das ist die Idee dahinter ist, Sexualität entsteht nicht nur im Kopf, sondern auch im Körper und man kann lustvolle Sexualität oder die Empfindung erlernen.

Patrizia Kubanek [00:03:45]:
Und das hat mich wahnsinnig gecatcht, als ich davon das erste Mal gehört habe. Und ich habe dann geschaut, wo es das gibt. Das gibt es halt eben hier bei uns von dem Züricher Institut. Eigentlich ist die Methode in Montreal entstanden und viel auch eben auf Französisch gewesen, aber das Zürbicher Institut hat das Ganze eben in die deutsche Lautsprache gebracht. Und ja, jetzt habe ich zwei Durchgänge gemacht durch einige familiäre Probleme. Letztes Jahr habe ich den dritten Durchgang noch nicht fertig gemacht, den Zertifizierungsdurchgang, aber der steht jetzt noch an den nächsten zwei Jahre ungefähr. Genau.

Es sind verschiedene Module

Mechthild [00:04:24]:
Okay, das sind dann so verschiedene Module?

Patrizia Kubanek [00:04:26]:
Genaun, verschiedene Module und man hat wahnsinnig viel Selbsterfahrung. Also wir sitzen vier Tage zusammen in einem Raum mit vielen Menschen und der Basislehrgang, der ist halt Basis. Dann der weiterführende Lehrgang hat dann noch mal Supervision mit den Dozentinnen und der Zertifizierungslehrgang hat noch mal eine Vertiefung tatsächlich. Genau. Ja. Und so habe ich das dann jetzt die letzten vier, sechs Jahre gemacht. Ich hatte dazwischen eine Pause und bin immer wieder überzeugt von diesem Konzept und freue mich auch mit diesem Konzept eben auch mit meinen Klient*innen mit Behinderung arbeiten zu können.

Wie arbeitet sie mit Menschen mit Behinderung

Mechthild [00:05:09]:
Ja, das Spannende ist auch ein gut Überleitung zu meiner nächsten Frage, wie du dann mit Menschen arbeitest oder wie du mit Menschen Behinderung arbeitest in dem Bereich.

Patrizia Kubanek [00:05:19]:
Ja, also das Basiswissen war ja so die Sexualberatung für Menschen mit Behinderung, auch einfach so ein Basiswissen zu haben. Wie ist eine sexuelle Entwicklung von Menschen mit Behinderung, wenn sie eben mit einer frühen Behinderung aufwachsen, also entweder von Geburt an oder frühkindlich erworben und was stellen sich dafür Hürden da und wie ist sie, wie unterscheidet sie sich zu einer Entwicklung von einem Menschen, der keine Behinderung hat. Das war so ein bisschen das Basiswissen.

Und was mir auch sehr viel geholfen hat bei der Ausbildung für Sexualberaterin für Menschen mit Behinderung beim Lodersandfahrt war auch, dass er mich sehr schnell in die Arbeit mit Menschen mit kognitiven Behinderung eingeschleust hat. Also eigentlich ins kalte Wasser geworfen hat, ist eher fairer zu bezeichnen.

Ihre eigene Schullaufbahn

Man muss sozusagen genau das sehen ja deine Hörerinnen nicht. Ich selbst bin auch eine Frau mit Behinderung. Ich nutze den Elektrorollstuhl zur Folge Bewegung und ich bin auch auf einer Behindertenschule quasi groß geworden in Anführungsstrichen. Also meine gesamte Schullaufbahn war eine Sonderschule und das fand ich immer es hat mir ganz gut getan.

Patrizia Kubanek [00:06:38]:
Ich glaube während der Zeit fand es nicht so dolle, aber im Nachhinein in der Retrospektive war das glaube ich ganz gut und ganz wichtig für mich. Da hatte man aber nicht so viel mit Menschen mit kognitiven Behinderungen zu tun und es gibt leider unter den Menschen mit Behinderung oftmals so ein bisschen wie Animal Farm. Viele sind gleich, aber manche sind gleicher oder alle sind gleich man gleich so dass viele Menschen mit körperlichen Behinderung oftmals Menschen mit kognitiv sich abgrenzen wollen von Menschen mit kognitiven Behinderungen, was ich mittlerweile sehr schwierig finde zugestehen muss. Das ist mir aber früher genauso ging.

Ausbildung war bewusstseinerweiternd

Genau dann hatte ich diese Ausbildung und das war einfach für mich wahnsinnig bewusstseinserweiternd im positiven Sinne. Also ich habe sehr viel gelernt und hatte auch einfach wunderbare Möglichkeiten Beratung zu machen und das war das hat wirklich gut getan. Das hat auch so ein bisschen Perspektiven auch aufgelöst und aufgemacht Und dann habe ich eben diese andere Ausbildung gemacht und die Sexocorporel-Ausbildung und die hat halt für mich also erstmal habe ich gedacht, naja es sind Körperübungen, wie mache ich das mit meinem Klientel?

Atmung als wichtiges Tool

Und dann kam für mich so der missing Link für alle für alle Möglichkeiten. Wir arbeiten sehr viel mit Entspannung und mit mit Atmung. Ich habe irgendwann mal in irgendeinem Interview ganz scherzhaft gesagt, das Mindeste was meine Klienten können ist atmen. Und selbst wenn sie mit einer Beatmung atmen, sie atmen und sie könnte es auch meistens ein bisschen steuern Und das war für mich so, wow, ich kann alleine mit der Atmung, mit einer achtsamen Atmung, ich glaube, deine Hörer und die Menschen, die es kennen, die kennen das auch, mit einer guten, achtsamen Atmung und mit so ein bisschen Atem steuern kann man unglaublich viel im Körper bewirken.

Patrizia Kubanek [00:08:41]:
Und wir haben das im Sexocorporale eben auch dahin gelenkt, dass man zum Beispiel nach einer gewissen Übungszeit, also auch atmen will gelernt sein, auch so die Atmung in Richtung Genitalien lenken können, Dass wir Genitalien, also wir sagen, wenn die Atmung dahin geht, geht auch die Konzentration dahin, geht eine Durchblutung dahin. Es geht auch viel mit ein bisschen Bewegung im Beckenraum und Durchblutung bedeutet mehr Sensibilität, also eine höhere Empfindsamkeit, um halt eben vielleicht einfach anders lustvoll Berührung zu empfangen.

Übungen auch im kleinen durchführen

Ja, und das war für mich so, wow, das können auch meine Klienten. Und für mich war es auch ganz spannend. Es gibt eine zentrale Übung, ist das Becken schaukeln, das heißt, das Becken nach vorne und nach hinten zu kippen. Aber ich war mir auch kann ich nicht, was soll ich denn da machen? Dann fing ich an, das auszuprobieren und merkte, da passiert was. Ich kann mein Becken nach vorne und nach hinten kippen und auf einmal passiert da was im Beckenraum. Das war.

Patrizia Kubanek [00:09:45]:
Und es ist halt eine Mini Amplitude bei mir, weil ich eben durch meine Körperbehinderung nicht so eine starke Beweglichkeit habe, aber es ist egal, ob es von außen sehbar ist, ich spüre es und es macht wahnsinnig viel aus. Und das war, also das ist so ein bisschen, wie ich mit meinen Klienten arbeite, gerade mit den Klienten mit Behinderung, dass ich sehr viel über Atmung gehe, sehr viel über Selbstexploration, also dass man sich selbst erkundet und selbst erkundet, was einem gut tut und was nicht.

Selbstregulation ist wichtig

Und auch viel über Regulierung. Also zum Beispiel dieses Beckenschaukel ist auch ein zentrales Element zu Selbstregulierung. Wenn das jetzt nicht mit sexuellen Handlungen oder auch Gedanken verbunden wird, kann man auch einfach, wenn man sein Becken für uns zurückschaukelt, so eine Grundierung heißt, das heißt das im Englischen so wirklich so ein stabiles Empfinden bekommt, sowohl im Stehen, wenn Menschen stehen können, aber auch im Sitzen.

Mechthild [00:10:50]:
Wieso Erdung heißt es die Erdung?

Patrizia Kubanek [00:10:53]:
Genau, genau, so ein bisschen. Genau. Und das ist halt, ja, ich finde es einfach großartig. Ich finde die Arbeit einfach wahnsinnig wertvoll, dann auch zu sehen, dass sich was bewegt und das, dass die Menschen in eine andere Empfindung kommen, das ist einfach super.

Achtsamkeit ist auch in ihrer Arbeit ein wichtiges Thema

Mechthild [00:11:10]:
Ja, das ist schön. Und da war ja auch schon der Anknüpfungspunkt zu der Achtsamkeit, weil da ja Achtsamkeit auch sehr wichtig ist wahrscheinlich sowohl in der Arbeit mit deinen Klientinnen direkt, aber auch dann wieder mit ihren Themen, die sie haben.

Patrizia Kubanek [00:11:24]:
Absolut, genau das. Also die Achtsamkeit. Ich meine, Sexualität ist oftmals ein sehr schweres Thema, weil sie mit so viel Vorurteilen, weil Menschen mit Behinderung behaftet ist, auch mit so viel Scham behaftet ist, wie ich erfülle ja nicht die vermeintlichen Normstandards, wenn ich mich nicht bewegen kann oder ich habe eine Spastik und das ist dann nicht dienlich für die Sexualität und all solche.

Also es sind so verschiedene Dinge, die einfach sehr stark mit Vorurteilen behaftet sind. Und wenn man alleine miteinander darüber spricht und auch so ein bisschen eben Regulierungsübungen wie tiefes Atmen macht und in sich hinein spürt, dann öffnen sich eben auch Räume, um das besprechen zu können, um auch vielleicht wunde Punkte besprechen zu können.

Also wunde Punkte im Sinne von ich traue mich nicht drüber zu reden, ich habe noch nie mit jemandem drüber gesprochen und das Tempo ist immer das, was meine Klientinnen vorgeben. Also es mein Ausbilder hat immer gesagt, es will das, es wird das gesagt, was gesagt werden will und das finde ich immer ganz, ganz logisch und fair. Genau.

Die eigenen Grenzen erkennen

Mechthild [00:12:42]:
Ja, richtig spannend und wichtiges Thema auch was du sagst mit der Scham und vielleicht Unsicherheiten oder auch so eigene Grenzen kennen, habe ich jetzt auch gedacht, als du es so erzählt hast.

Patrizia Kubanek [00:12:55]:
Also Grenzen und Grenzen waren ist natürlich auch ein ganz klares. Also das ist zum Beispiel auch etwas, was ich oft eben mit Menschen, die eine kognitive Behinderung haben, viel besprechen muss, dass eben Grenzen auch bewahrt werden dürfen, weil man kennt es vielleicht, oftmals wird in der Pflege und in der in der in der Versorgung von Menschen mit Behinderung auch werden keine Persönlichkeitsgrenzen gewahrt, keine Intimitätsgrenzen. Und das ist etwas, wo ich oft halt eben mit Menschen drüber spreche, was brauchen sie, was wünschen sie sich?

Akzeptanz des eigenen Körpers

Mechthild [00:13:38]:
Ja, weil dann ist auch so das Thema ja der die der Körper und die Akzeptanz vom Körper und Behinderung bestimmt auch ein Thema.

Patrizia Kubanek [00:13:46]:
Hast du das ist so das Hauptthema. Also die Akzeptanz von dem eigenen Körper, der ja oftmals der Norm abweicht, ist ein super großes Thema. Und ich meine jetzt mal ganz ehrlich, aber also selbst ich als erfahrene Sexualberaterin und als auch als Mensch, der viel mit internalisierten Ableismus arbeitet und so weiter und so fort.

Auch ich kann mich davon nicht frei machen, dass ich manchmal in diese ableistischen Denkstrukturen verfalle und mich dann auch selber abwerte, was Gott sei Dank nicht lange andauert und wo ich es auch oft schaffe, eben da rauszukommen. Aber diese Denkstrukturen sind so allmächtig und wenn jemand sich damit noch nicht so viel beschäftigt hat, dann hat es ganz oft damit eben zu tun, dass die Leute ihren Körper halt für, weil es nicht hin zu einer Norm sich bewegt oder gleicht, sehr abwerten. Genau.

Wie gelingt Patrizia die eigene Selbstakzeptanz?

Mechthild [00:14:50]:
Und was ihr selber dann. Ich wollte fragen, weil du hast gesagt, dass dir dann manchmal ganz gut gelingt und wie, was dir dann hilft dabei da wieder das umzusetzen?

Patrizia Kubanek [00:15:03]:
Also ich glaube oftmals hat das was muss gerade nachdenken? Also oftmals hat es manchmal was mit hormonellen Verstimmung zu tun, so der monatliche Zyklus und ja, was hilft mir also tatsächlich mich zu regulieren und dann auch mal, was ich total wichtig finde, Dinge auch auszusprechen. Also auch mal zu meinem Partner zu gehen und ihm auch zu sagen, hör mal, ich fühle mich gerade klein und minderwertig und meistens hilft eine Umarmung von ihm und ein Augenverdrehen.

Manchmal, wenn er aber gerade nicht erreichbar ist, ist es halt auch einfach mit Freundinnen drüber zu sprechen. Ich habe halt auch eine progressive Behinderung, die halt fortschreitend ist, was es auch manchmal zu diesem ach man, alles scheiße auswüchsen treibt, aber dann auch einfach mit Freundinnen zu sprechen und auch eben diese diese Verletzlichkeit auch zulassen und auch diese Traurigkeit zulassen.

Es ist auch in Ordnung, wenn die eigene Behinderung mal nervt

Ich glaube, das finde ich unglaublich wichtig in jeder Arbeit, weil natürlich sind es auch Dinge, also so selbstbewusst wir alle mit unseren Behinderungen umgehen können. Manchmal kann die Behinderung auch ganz schön auf die Nerven gehen und manchmal kann sie auch richtig blöd sein und dann ist es auch fair zu sagen, es ist gerade nicht so cool damit in den meisten Tagen komme ich damit gut klar und in den meisten Tagen merke ich meine Behinderung, aber gerade ist es nicht so cool und ich bin jemand, der sehr begrüßt eben da auch mal traurig drüber zu sein, auch mal zu weinen, wenn es wenn es denn so ist, dass es dass man das auch kann und auch zulassen kann.

Auch weinen und traurig sein ist in Ordnung

Denn auch weinen muss man sich ja oftmals erlauben, also sich selbst erlauben. Nicht dass andere einem die Erlaubnis geben, sondern dass man selbst sich erlaubt auch so diese vermeintliche in Anführungsstrichen Schwäche zuzulassen.

Patrizia Kubanek [00:17:04]:
Aber das ist für mich so mein Ventil, wie ich damit umgehe, wenn ich mal nicht so Happy Sunshine Tage hab.

Mechthild [00:17:14]:
Ja und ist auch in Ordnung ist, dass dieses Tage gibt und

Patrizia Kubanek [00:17:20]:
Man sagt ja auch immer, ne wenn man die Tage nicht hätte, könnte man die anderen ja auch gar nicht so unterscheiden und genießen. Ich finde das Quadratische und das Eckige, ich finde das passt einfach so.

Mechthild [00:17:30]:
Genau und das aber auch nicht bedeutet, dass wir die Behinderung dann ganz weg haben wollen, sondern einfach das ist dann in dem Moment halt blöd und scheiße ist und auch mal sein darf.

Patrizia Kubanek [00:17:40]:
Genau genau so

Ihre Workshops zu dem Thema

Mechthild [00:17:44]:
Ja jetzt haben wir schon viel darüber gehört, wie du damit mit Klientinnen und Klienten arbeitest. Als wir uns das letzte Mal getroffen hat haben hat es doch von dem Workshop erzählt, bei dem du auch zu dem Thema mit Menschen arbeitest. Willst du da noch was zu erzählen?

Patrizia Kubanek [00:18:00]:
Ja, also tatsächlich habe ich jetzt ja ich werde eben auch oft zu Vorträgen, Workshops eingeladen. Ich durfte halt einen Workshop, einen Achtsamkeit und Sexualität Workshop machen. Also wo es wirklich auch darum ging eben zum Beispiel die Beckenschaukel anzuleiten Und es gibt im Sexocorporel drei Axiome von Sexualität: Tempo, Spannung, also Anspannung und eben Raum.

Und ich habe mit diesen drei Sachen eben auch mit der Gruppe Erfahrungen machen lassen, wie zum Beispiel ich muss noch mal kurz ausholen diese drei Tempo, Anspannung und Raum machen das mit uns, wie wir uns begegnen, weil in dem Sexuelle ja es geht viel um Solo-Sexualität, aber es geht eben hauptsächlich auch darum, dass wir in der Paarsexualität unsere Erfüllung finden.

Also Erfüllung im Sinne, dass wir eine erfüllte Sexualität führen können, wo sich beide bei wohlfühlen und beide ihre Befriedigung herausziehen. Und diese drei Axiome Raum, Spannung und Tempo haben viel damit zu tun, wie wir uns begegnen.

Verschiedene Übungen angeleitet

Und ich habe halt einen sehr schönen Workshop gemacht, indem ich die Menschen habe erstmal entspannt durch die Gegend laufen lassen und dann so diese typischen Begegnungen, dass man sich kurz voreinander stehen bleibt, sich einfach zulächelt und weitergeht und das Ganze dann eben ausprobiert mit hoher Spannung wie Fäusteballen oder sogar Pobacken ballen. Da ist quasi eine Begegnung gar nicht möglich. Gleiches habe ich mit einem hohen Tempo machen lassen.

Patrizia Kubanek [00:19:53]:
Ist auch wahnsinnig schwierig. Und wenn man sich zum Beispiel sehr klein im Raum macht, Schultern einzieht, den Kopf einzieht, ist auch fast nicht möglich, eine Begegnung mit jemanden anderen zu erleben. Und das habe ich mit mit diesem Workshop gemacht Und das war am Ende war in dem Raum eine wundervolle, liebevolle Stimmung. Die haben sich dann am Ende irgendwann hieß es ja, ich würde jetzt gerne jemanden umarmen. Ich gesagt gut, ihr könnt dann mal laufen und euch die Einverständnis von jemanden holen, den ihr gerne umarmen möchtet. Und das haben sie dann auch gemacht und es war so, es war einfach nur schön zu sehen. Genau.

Leitet auch gerne Atemübungen an

Mechthild [00:20:31]:
Schön. Machst du so Workshops regelmäßig oder dann, wenn du eingeladen bist dafür?

Patrizia Kubanek [00:20:36]:
Genau, wenn ich eingeladen bin und das, was eben gefragt wird. Also ich mache schon viele Workshops, meistens hat das einen Vortrag, Charakter oder Impulsvortrag und dann gehe ich in die Diskussion mit den Menschen. Aber ich habe jetzt diese Raumspannung, Tempoübung und auch eine Atemübung. Also ich probiere auch oft mit den Leuten eben eine Atmung aus oder auch verschiedene Atemtechniken. Ich glaube, du kennst mindestens fünfmal mehr als ich, aber ich probiere immer mit den Menschen, die in meinen Workshops sind, eben das tiefe Ausatmen und auch eben in die Bauchatmung zu gehen. Und dann probiere ich, weil ich habe das fand ich sehr spannend festgestellt, dass manche Menschen zum Beispiel total auf die Boxatmung einspringen. Muss ich dir erklären in deinem Kontext.

Boxatmung als eine Übung

Mechthild [00:21:28]:
Wir können es noch mal kurz sagen. Vielleicht nicht jeder, der Wort damit verbindet, aber vielleicht.

Patrizia Kubanek [00:21:34]:
Also ich meine mit Boxatmung, dass man vier Sekunden einatmet, vier Sekunden hält, vier Sekunden ausatmet und vier Sekunden auch aus der Atem ausgeatmet hält. Genau, das ist die Boxatmung. Dann gibt’s diese acht. Wie ist die? Warte mal, vier, ne? Sieben, vier, ach

Mechthild [00:21:55]:
vier, acht, sechs, oder?

Patrizia Kubanek [00:21:56]:
Weil es gibt genau vier, acht, secht, ich hatte die sieben dazwischen. Genau vier, acht, 6 Atmung, die fanden auch einige besser tatsächlich. Das war dieses vier, nee Quatsch, sechs Sekunden einatmen, vier Sekunden halten und acht Sekunden ausatmen. Und einige fanden einfach dieses tiefe Ausatmen sehr entspannt. Und also interessant war, manche konnten die eine Übung nicht gut, die hat sie gestresst und andere die andere Übung nicht gut, die hat sie gestresst. Und dieses, das finde ich halt immer so schön, weil es, ich habe mittlerweile ein Angebot an Atemübungen, wo jeder sich was daraus ziehen kann.

Für einige Personen kann dies auch schwierig sein

Mechthild [00:22:36]:
Genau, ja, ich versuche auch bei den Atmung, wo man so auf Zählen achten muss, auch mal zu sagen, kannst so gucken, wie es auch für dich passt, weil dieses strenge, so vier Ziffern, das eine und sechs das und ach, das kann alleine ja schon stressig für manche Menschen sein.

Patrizia Kubanek [00:22:52]:
Genau, das haben ganz viele auch gesagt, das ist mir viel zu anstrengend und die anderen waren dann so, aber das gibt mir einen Rahmen. Also auch interessant.

Auch das Angebot inklusiv gestalten

Mechthild [00:23:03]:
Genau. Und da dann auch die Möglichkeit sozusagen verschiedene Angebote zu geben, um zu gucken, was für die Person passt.

Patrizia Kubanek [00:23:12]:
Super.

Mechthild [00:23:13]:
Und auch direkt wieder inklusiv. Genau.

Patrizia Kubanek [00:23:17]:
Ja, für jeden das, was er braucht und was ihm gut tut.

Mechthild [00:23:21]:
Genau, Wir haben jetzt schon viel über das Thema gesprochen. Gibt es da noch irgendwas, was ich jetzt noch nicht gefragt habe oder was du gerne noch teilen willst zu dem Bereich?

Patrizia Kubanek [00:23:32]:
Überlege gerade, ne? Ich glaube, wenn du mir die nächste Frage stellst und mir was einfällt, ich sage es.

Kultur und Inklusion

Mechthild [00:23:38]:
Okay, das ist gut. Genau, weil ein anderer wichtiger Teil in deinem Leben neben der Sexualberatung ist ja auch das Thema Kultur und Inklusion.

Patrizia Kubanek [00:23:46]:
Das stimmt, das habe ich in meiner Vorstellung gar nicht gesagt.

Mechthild [00:23:48]:
Da wollte auch noch ein bisschen was zu erzählen, was du da so alles machst.

Sie war mal Performance Künstlerin

Patrizia Kubanek [00:23:54]:
Ja, ich war mal Performance Künstlerin in einem Mixed-Abled oder Multi-Abled-Performance Kollektiv. Also ich habe immer gesagt, ich möchte keine Schauspielerin werden, weil ich möchte niemals Text lernen, aber Performance ist ja quasi nicht Text lernen, sondern Haltung lernen, so ein bisschen aus meiner, also aus meiner Seite erklärt. So und das habe ich elf Jahre lang gemacht in einem wunderbaren Performance Kollektiv.

Also wir waren hauptsächlich ansässig in Bochum, haben aber deutschlandweit auch Performances angeboten und das war von Tanzen über Sprache hin bis zu singen. Und ich möchte noch mal betonen, ich kann nicht singen, aber ich habe auf der Bühne gesungen und ja, also wir haben, das war eine gute Zeit für mich, das hat auch viel mit meinem Selbstbewusstsein gemacht, auch mit meinem, ja, mit meinem Verständnis von Kunst und auch für mich, meinem Selbstverständnis, ob ich denn eine Künstlerin bin oder nicht.

Das hat, glaube ich sechs Jahre gebraucht, bis wir dann irgendwann selber irgendwie Stücke gemacht haben und ich bei einem Stück so ein bisschen die Kappe auf hatte. Und ich habe mich dann tatsächlich als Künstlerin verstanden und würde das jetzt auch immer noch sagen, ich kann künstlerisch arbeiten und ich habe bestimmtes künstlerischen Ansatz.

Dadurch ist die Beratung entstanden

Und aus dieser Arbeit, weil wir eben mix-abled waren, ergaben sich dann aber immer irgendwann Fragen so wie macht ihr das denn mit den Rollstuhlnutzerinnen? Also was braucht ihr denn dafür und wie kann man das denn umgehen? Und ja, so ein bisschen wurden wir quasi zusätzlich zu unserer Arbeit als Künstlerinnen auch eben Beraterinnen, hauptsächlich die Gründerin von Doris Day, Miriam Michel.

Patrizia Kubanek [00:25:49]:
Das war auch mal sehr lustig, weil Miriam wurde immer gefragt, ja wie sind sie denn dazu gekommen, mit den Menschen mit Behinderung zu arbeiten, wo sie meinte, naja, die Menschen haben sich entschieden mit mir zu arbeiten, worüber ich sehr froh bin, also auch einfach so das Ganze umgekehrt.

Und es war eine großartige Zeit, aber wir haben aufgehört, wo es am schönsten war, auch ganz bewusst mit einer Abschlussperformance und wir haben uns selbst zum Grabe getragen. Das war Allerheiligen vor drei Jahren, vor vier Jahren. Es war sehr spannend und sehr schön.

Inklusionsberaterin im kulturellen Bereich

Ja, und daraus hat sich aber so ein bisschen entwickelt, dass ich dann in diesen Kulturbereich eingetaucht bin und dann auch weiter gefragt worden bin, wie macht man dieses, wie macht man jenes und habe angefangen mit Un-label Schulungen zu machen. Dann habe ich auch eine Zeit lang bei Un-label gearbeitet, was ich aber wegen meiner persönlichen Schwierigkeiten in der Familie, meine Mutter war sehr schwer krank und das konnte ich halt nicht mehr lange leisten und dann habe ich diese Stelle dann auch wieder aufgegeben. Ja, habe ich mich quasi zu dieser Inklusionsberaterin im Kulturbereich selbst fortgebildet und mache das jetzt auch. Also ich bin nach wie vor sehr kulturinteressiert.

Sommerblut-Festival

Patrizia Kubanek [00:27:09]:
Wir beide teilen ja auch die Leidenschaft des Sommerblut-Festivals und auch des Vorstands. Ja, das ist, das ist so meine zweite Passion, also das ist das, was mich sehr umtreibt und was ist wahnsinnig wichtig finde, dass eben Kultur auch die Gesellschaft abbildet und da eben auch inklusiv auf der Bühne, aber auch hinter der Bühne.

Mechthild [00:27:32]:
Das ist ja auch ein wichtiges Thema.

Ihre dritte Haupttätigkeit

Patrizia Kubanek [00:27:36]:
Absolut. Und wenn du möchtest, erzähle ich dir noch von meiner dritten Hauptatätigkeit.

Mechthild [00:27:41]:
Wenn du willst, kannst du gerne.

Assistenzdienst für Menschen mit Behinderung

Patrizia Kubanek [00:27:46]:
Man könnte ja meinen, wir könnt ja langweilig werden. Und tatsächlich ist das, was ich jetzt zuletzt benennen meine Haupttätigkeit. Ich habe einen Assistenzdienst für Menschen mit Behinderung gegründet, um anderen Menschen, die einen Assistenzbedarf haben, eben die persönliche Assistenz zu stellen und das Ganze eben auf Augenhöhe, weil ich selbst Assistenznehmerin bin und mich glaube ich ganz gut in die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung a) hineinversetzen kann und b) auch sehr unnachgiebig mit den Kostenträgern bin, wenn sie eben sich schwer tun mit Voranschreiten der oder Bearbeiten der Anträge etc.

Achtsamkeit in der Arbeit mit Assistenten

Mechthild [00:28:30]:
Ja, okay. Bei der Arbeit mit Assistenten ist sicher das Thema Achtsamkeit auch.

Patrizia Kubanek [00:28:37]:
Absolut. Also da ist es mir, also ich sehe mich selbst als Assistentin, also Unterstützerin der Menschen, ihnen auch ja den Selbstwirkungsraum auch zu lassen und oftmals ist es so, wir fangen mit einer recht hohen Leistung an, also wo wir sehr viel unterstützen und oftmals gebe ich so nach einem halben Jahr dann auch einfach Dinge ab, die wenn die Menschen, wenn ich das Gefühl habe, die wollen das selber machen zum Beispiel meistens übernehmen wir die Dienstplanung vom vom Unternehmen, aber irgendwann frage ich die Leute, möchtest du die Diesplanung mit mir zusammen machen?

Selbstwirksamkeit als Person mit Behinderung

Oh ja, gerne. Dann kann ich besser entscheiden, wer wann zum Dienst kommt und dann kommt irgendwann so möchtest du sie mal selber versuchen? Ja, ich weiß nicht, guckst du noch mal drüber? Ja, mache ich gerne. Und also so Stück für Stück einfach in die Selbstwirksamkeit, das finde ich total wichtig.

Mechthild [00:29:40]:
Ja, Selbstwirksamkeit gerade als Mensch Behinderung ist auch so ein wichtiges Thema, dass man immer wieder auch erinnern kann, wichtig ist.

Patrizia Kubanek [00:29:48]:

Und viele Menschen durch die Erziehung, durch verschiedene Strukturen haben das ja nie erfahren und deswegen finde ich es so wahnsinnig wichtig, also gerade so die Entscheidung, was ja für mich so eine Lebensentscheidung ist, wer kommt zum Dienst und mit wem fahre ich weg und wer mit wem lackiere ich mir die Nägel oder färbe mir die Haare, dass diese Entscheidung einfach komplett beim Kunden dienen. Genau.

Gibt es noch ein offenes Thema?

Mechthild [00:30:17]:
Ja, super. Jetzt hast du alle deine drei Bereiche gesagt. Ich weiß nicht, ob es noch irgendwas gibt, was du noch.

Patrizia Kubanek [00:30:24]:
Ich glaube, wenn ich jetzt noch einen Job annehmen würde, würde mein Freund, glaube ich, ganz schön streiken.

Ihre eigene Selbstfürsorge

Mechthild [00:30:31]:
Genau. Dann ist nämlich meine letzte Frage immer du so für dich deine eigene Selbstfürsorge machst, damit es dir gut geht mit allem, was du so machst.

Patrizia Kubanek [00:30:40]:
Tatsächlich ist mein, mein. Ja, mein Lieblings. Mein Lieblings Selbstfürsorge ist rausgehen. Also wenn Sonne da ist und besser. Und ich liebe es, in der Sonne eine Atemmeditation zu machen. Das ist, das ist so mein Runterkommen. Natürlich kann ich sie auch zu Hause machen. Natürlich kann ich sie auch überall sonst machen, aber mein liebstes, Liebstes ist es, in der Sonne zu sitzen, einfach nur meine Atmung zu folgen und so ein bisschen zur Ruhe zu kommen.

Mechthild [00:31:12]:
Das klingt gut. Und jetzt wird ja langsam auch wieder sonniger, dass wir das öfter machen können.

Patrizia Kubanek [00:31:16]:
Ja, absolut.

Abschluss der Folge

Mechthild [00:31:20]:
Ja, dann vielen Dank für deine Zeit und alles, was du geteilt hast.

Patrizia Kubanek [00:31:25]:
Danke dir.

Mechthild [00:31:26]:
Dann genau. Achso, das, was ich jetzt gar nicht gefragt habe, was sie aber noch mal in den Show Notes natürlich teile, ist deine Webseite (http://lustvollbehindert.org/) zu deinem oder Instagram https://www.instagram.com/dat_pat_112/ auch zu deinem Angebot, je nachdem, was du auch möchtest.

Patrizia Kubanek [00:31:39]:
Gerne beides.

Mechthild [00:31:40]:
Ja, genau. Sehr gut. Dann können die Leute, wenn sie sich weiter informieren wollen, da noch mehr Informationen finden zu dir und deiner Arbeit.

Patrizia Kubanek [00:31:49]:
Super. Vielen, vielen Dank.

Mechthild [00:31:51]:
Danke dir. Tschüss.

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